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Kaarst: Radweg an Driescher Straße wird erneuert

Sanierungskonzept in Kaarst : Radweg an Driescher Straße in Büttgen wird erneuert

Seit der vergangenen Woche ist die Driescher Straße in Büttgen eine Baustelle. Grund dafür ist die Sanierung des Radweges, mit dem der städtische Bauhof am Ortseingang von Büttgen begonnen hat.

Damit schreitet die Sanierung des Kaarster Radwegenetzes weiter voran. Der etwa 200 Meter lange Radweg an der Driescher Straße war in die Jahre gekommen und wird nun neu gepflastert. Schon Ende Januar sollen die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein, wie die Stadt auf Anfrage unserer Redaktion erklärt.

Bereits Ende des vergangenen Jahres sind die Bauarbeiten an der Straße „Am Ringofen“ in Holzbüttgen beendet worden. Die etwa ein Kilometer lange Radwegeverbindung, die täglich von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt wird, war zuletzt in einem maroden Zustand. Nach der Asphalterneuerung kann die wichtige Pendlerroute zwischen Holzbüttgen, Vorst und Driesch nun wieder bequem befahren werden. Die Kosten für die beiden Maßnahmen aus dem Radwege-Sanierungskonzept belaufen sich auf rund 150.000 Euro.

Zusätzlich arbeitet die Stadt weiter am Programm zur Entfernung so genannter „Umlaufsperren“. Nachdem die Arbeiten in Driesch und Vorst schon abgeschlossen waren, hat der Baubetriebshof nun auch einige Gitter in Büttgen entfernt. Demnächst sollen die Umlaufsperren in Holzbüttgen folgen. Die eng gesteckten Gitter an Fuß- oder Radwegen behindern oft große Räder, Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer. Wo möglich, sollen diese Sperren entfernt oder versetzt werden. Bürgermeisterin Ursula Baum freut sich über die Maßnahmen: „Mit jeder Meter saniertem oder neu gebautem Radweg machen wir Kaarst ein wenig fahrradfreundlicher. Stück für Stück wollen wir so die Hindernisse für Fahrradfahrer abbauen und die Mobilitätswende umsetzen.“ Für das Jahr 2023 sieht das Sanierungskonzept die Erneuerung der Deckschicht der Radwege an der Alten Heerstraße und am Rittergut Birkhof vor.

Das Radwege-Sanierungskonzept war am 27. April des vergangenen Jahres im Mobilitäts-, Umwelt-, Klimaschutz- und Landwirtschaftsausschuss beschlossen worden.

(NGZ)