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Kaarst: Radweg an der L390 wird laut Ministerium 2021 saniert

Schlaglöcher in Kaarst : Radweg an der L390 wird laut Ministerium 2021 saniert

Im nächsten Jahr sollen die Arbeiten erfolgen – das jedenfalls geht aus einer Information des NRW-Verkehrsministeriums an den FDP-Landtagsabgeordneten Rainer Matheisen hervor, welche er an seine Kaarster Kollegen weitergegeben hat.

Demnach hat sich die nordrhein-westfälische Koalition aus CDU und FDP dazu entschieden, die Finanzmittel für den Erhalt der Landesstraßen schon in diesem Jahr noch einmal um zehn Millionen auf insgesamt 185 Millionen Euro anzuheben. Eine solche Summe wurde laut Verkehrsministerium noch nie für die Sanierung von Landstraßen in die Hand genommen.

Dass die L390 definitiv 2021 saniert wird, sollte auch die Kaarster Grünen milde stimmen. Diese hatten nämlich erklärt, dass das Ministerium um Verkehrsminister Hendrik Wüst erst einmal prüfen wolle, ob im kommenden Jahr eine Teilsanierung möglich sei. Da die FDP-Bürgermeisterkandidatin Uschi Baum zwischenzeitlich in einem Facebook-Post verkündet hatte, dass die Sanierung des Radweges 2021 sicher sei, warfen die Grünen ihr vor, „Fake-News“ zu verbreiten. „Es ist wirklich befremdlich, wenn die stellvertretende Bürgermeisterin Uschi Baum öffentlich suggeriert, der Radweg entlang der L390 werde saniert und gleichzeitig kommt vom zuständigen Ministerium eine ausweichende Antwort“, hatte der Planungsausschussvorsitzende Christian Gaumitz erklärt. Auf Nachfrage am Montag bei Baum und Matheisen hieß es, dass das Verkehrsministerium die Sanierung der Straße und des Radweges an der L390 für 2021 „fest eingeplant“ habe.

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Den Vorwurf, CDU und FDP haben dagegen gestimmt, die Maßnahme noch in diesem Jahr durchzuführen, erklärte Baum damit, dass die Verwaltung alle Arbeiten hätte übernehmen, in Vorkasse hätte treten und die Gewährleistung hätte übernehmen müssen. „Jetzt ist es umso erfreulicher, wenn Mittel freigeworden sind und die Sanierung 2021 stattfinden kann“, so Baum.