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Kaarst: Politik will Runden Tisch, um Ukraine-Hilfe zu koordinieren

Idee für Kaarst : Politik will Runden Tisch, um Ukraine-Hilfe zu koordinieren

Hunderte Menschen setzten am Donnerstagabend auf dem Neumarkt ein friedliches Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine. Doch für die Kaarster Politik ist es damit offenbar nicht getan.

Sie kündigt nun die nächsten Schritte an. Die Stadt hat zwar bereits erste Maßnahmen ergriffen, um den auch in Kaarst zu erwartenden Flüchtlingen schnell zu helfen, diese Initiativen wollen die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD, FDP, Kaarst aktiv/UWG und FWG aber nun „auf eine breite demokratische Basis“ stellen, um die Verwaltung in ihrer Arbeit zu unterstützen. So wird überparteilich ein Antrag in die nächste Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 22. März eingebracht, um die Unterbringungs- und Hilfsmöglichkeiten in Kaarst zu klären und einen runden Tisch zur Koordinierung aller Maßnahmen einzuführen.

„Die Bevölkerung in Kaarst ist hochmotiviert zu helfen, dafür sind wir dankbar“, sagt Ingo Kotzian (CDU), und auch Hildegard Kuhlmeier (SPD) macht deutlich: „Solidarität mit der Ukraine, ein klares Nein zum Krieg und die ganz konkrete Hilfe, wie sie auch in Kaarst vorbereitet wird, sind in dieser schrecklichen Krise wichtige Zeichen für alle, die auf der Flucht sind und unsere Hilfe dringend benötigen.“ Darüber hinaus haben die genannten Fraktionen eine Resolution des Stadtrates in seiner nächsten Sitzung am 7. April beantragt, in welcher der völkerrechtswidrige Einmarsch Russlands in die Ukraine scharf verurteilt und die Solidarität mit dem ukrainischen Volk erklärt werden.

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Unter www.rhein-kreis-neuss.de/ukraine hat die Verwaltung des Rhein-Kreises jetzt eine Übersicht mit Antworten auf häufige Fragen veröffentlicht, wie den Betroffenen geholfen werden kann und welche Regelungen für aus der Ukraine Geflüchtete in Deutschland gelten. Die Übersicht wird dabei laufend ergänzt.