Kaarst: Philip Simon mit Kabarett-Preis ausgezeichnet

Zum zweiten Mal in Kaarst : Philip Simon mit Kabarett-Preis „Kaarster Stern“ ausgezeichnet

Im vergangenen Jahr feierte der Kabarettpreis „Kaarster Stern“ seine Premiere, nun steht der Preisträger für dieses Jahr fest.

Philip Simon wird am 3. Februar im Rahmen seines Soloauftritts „Meisenhorst“ im Albert-Einstein-Forum ausgezeichnet und folgt damit auf Quichotte. Gefördert wird die Auszeichnung „Kaarster Stern“ von der Sparkasse Neuss und dem Förderverein F3k* e.V.. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 1000 Euro. Dieses wird Philip Simon vor seinem Auftritt im Beisein der stellvertretenden Bürgermeisterin Uschi Baum, des Vorsitzenden des F3k, Joachim Marzinkowski, des Kulturbereichsleiters Dieter Güsgen sowie Vertretern der Sparkasse Neuss überreicht.

Das Publikum hat 2018 aus der Vielzahl der nominierten Künstlerinnen und Künstlern den Gewinner gewählt: Philip Simon wird der zweite Preisträger sein. Simon, 1976 im niederländischen Enschede geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Essen. Er sammelte erste Bühnenerfahrung im Düsseldorfer Apollo und dem Wintergarten in Berlin. Bereits 2009 präsentierte er seine erste Solo-Show. Sein zweites Programm „Ende der Schonzeit“ wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er im Jahr 2011 dafür den Jurypreis des Prix Pantheon in Bonn. In seinem aktuellen Programm „Meisenhorst“ führt Philip vor, dass im Grundgesetz mehr Zündstoff steckt als Progression in bundesdeutschen Köpfen. Mit den Waffen der Sprache, punktgenau und mit jeder Menge Humor seziert Simon die bedeutendsten Artikel des Grundgesetzes. Philosophisch werden Kant, Nietzsche und Bruce Lee zitiert und gemeinsam mit ihnen ruft er zum bürgerlichen Widerstand gegen die Meisen in der eigenen Voliere auf. In den Köpfen seines Publikums zeichnet Philip Simon eine Welt, in der zum Schluss das Grundgesetz buchstäblich auf den Kopf gestellt wird und der Meisenhorst in seiner ganzen Pracht erscheint. Restkarten für die Veranstaltung am 3. Februar gibt es im Rathaus oder unter www.kaarst.de/kabarett.

(NGZ)
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