Kaarst: Person stirbt nach Kollision mit Regiobahn

Tödlicher Unfall in Kaarst: Person stirbt nach Kollision mit Regiobahn

In Kaarst hat sich am Montagabend ein tragischer Unfall ereignet. Die Regiobahn erfasste eine Person, die an den Folgen des Unfalls starb.

Die Feuerwehr Kaarst ist am Montagabend zu einem Einsatz nahe des Bahnübergangs „An der Gümpgesbrücke“ gerufen worden, nachdem dort ein Mensch von einem Zug tödlich erfasst worden war. Gegen 22 Uhr erreichte die Feuerwehr der Notruf. Mit 34 Mann rückten die Einsatzkräften an den Unfallort aus. Polizei und Rettungswagen waren ebenfalls vor Ort.

Die Regiobahn kam aus Richtung Düsseldorf, als sich der Unfall ereignete. Die Strecke musste für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden, der um 0.55 Uhr beendet war. Die Insassen, die sich zum Unfallzeitpunkt im Zug befanden, wurden nach Aussage des Feuerwehrsprechers Stefan Breitfeld nicht verletzt. Die Polizei geht derzeit von einem Fall von Selbsttötung aus.

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„Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen können wir ausschließen, dass eine weitere Personen an dem Unfall beteiligt war“, sagte Polizeisprecherin Daniela Dässel. Weiter äußerte sich die Polizei nicht. Die Ermittlungen laufen derzeit noch. Nach Aussage der Feuerwehr wurde der Fahrer der Regiobahn seelsorgerisch betreut. Nach Ende des Einsatzes konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

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(csk/seeg)
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