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Kaarst: Offene Zeltstadt in abgespeckter Version

Ferienfreizeit in Kaarst : Offene Zeltstadt in abgespeckter Version

Auch in Zeiten von Corona findet die Ferienaktion am Georg-Büchner-Gymnasium statt. Allerdings muss das Programm angepasst werden, so fallen etwa die Übernachtungen aus.

Trotz der Corona-Krise wird auch in diesem Jahr die beliebte Offene Zeltstadt am Vorster Georg-Büchner-Gynmasium stattfinden – allerdings in anderer Form als gewohnt. Die Auflagen sehen vor, dass die Zahl der Teilnehmer in diesem Jahr begrenzt ist. Martin Schlüter, der die Zeltstadt seit 17 Jahren betreut und organisiert, erklärt, dass es in diesem Jahr nur 32 Plätze gibt. In den vergangenen Jahren durften 60 Kinder bei der Ferienaktion dabei sein.  „Mehr Teilnehmer bekommen wir organisatorisch nicht unter“, sagt Schlüter. Auch die Übernachtungen fallen der Corona-Krise zum Opfer. „Normalerweise haben wir immer Nachtwachen eingeteilt, das fällt in diesem Jahr leider weg, weil Übernachtungen kompliziert sind“, sagt Schlüter im Gespräch mit unserer Redaktion.

Ab dem 29. Juli wird es eine Woche lang jeden Tag von 9 bis 17 Uhr aber trotzdem Aktionen am Georg-Büchner-Gymnasium geben. „Wir haben auf alle Erlasse geachtet“, sagt Schlüter mit Blick auf das Corona-Virus. Geplant sind verschiedene Workshops wie Bogenschießen, ein Leder-Workshop oder Schmieden wie im Mittelalter. „Es werden viele handwerkliche Sachen angeboten“, sagt Schlüter. Auch die Programmpunkte, die normalerweise immer gut ankommen, versucht das Organisations-Team in diesem Jahr umzusetzen, darunter sind auch sportliche Aktivitäten oder eine „Mario Party“, bei der die Teilnehmer in Minispielen gegeneinander antreten.

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Die Offene Zeltstadt ist seit 1993 ein fester Bestandteil des Kaarster Ferienprogramms. „Für mich ist diese Woche etwas ganz Besonderes“, sagt Schlüter, der normalerweise die Jugendeinrichtung „Pampauke“ in Büttgen leitet. Die Zeltstadt ist für unter 16-Jährige. „Damit sind wir eigentlich konkurrenzlos in diesem Bereich“, sagt Schlüter, für den die Situation in diesem Jahr auch eine besondere ist. „Wenn es ein normales Jahr wäre, wäre es für uns entspannter, auch wenn doppelt so viele Teilnehmer dabei wären“, sagt er.