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Kaarst: Nur wenig Einsendungen für Fotowettbewerb der Grünen

Ausstellung in Kaarst : Nur wenig Einsendungen für Fotowettbewerb der Grünen

Der achte Fotowettbewerb  der Kaarster Grünen ist auf die bislang schlechteste Resonanz gestoßen. Zum Thema „Gerechtigkeit“ gab es 17 Einsendungen von neun Teilnehmern.

Zum Vergleich: In der Vergangenheit waren bis zu 70 Fotos eingereicht worden. Der in Kaarst aufgewachsene Gymnasiallehrer heimste den mit 150 Euro dotierten ersten Preis ein. „Er hat ein abstraktes Thema abstrakt umgesetzt, und zwar richtig gut“, lobte Kunsthistoriker und Jurymitglied Markus Albiez. Sein Foto wirke sehr malerisch. Auf weißem Grund hatte Jörg Feldmeier unterschiedliche Süßigkeiten zu zwei identischen Portionen angeordnet – das Foto verkörpert eine Art Gerechtigkeitssinn, wie der Fotograf ihn bei seinem Sohn beobachtet hat.

Auf den zweiten Platz kam Reisefotografin Swinde Maria Wiederhold. Sie nannte ihr Foto „Wovon träumst du?“. Zu sehen ist eines der vielen Straßenkinder in Bangladesch – es schläft auf einer Matratze, eingerahmt von einem Kuscheltier und einem Schäferhund. Über die beiden dritten Preise freuten sich Jörg Kemmler und Christoph Claßen. Kemmler hatte ein altes Kolonialgebäude in Myanmar fotografiert. Claßen begeisterte mit dem prämierten Foto, obwohl der Bezug zum Thema nicht so leicht hergestellt werden konnte. „Verteilung und Bewegung“ heißt das Werk, auf dem eine Treppe und eine Rolltreppe zu sehen sind und das wegen der fotografischen Qualität gefiel.