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Kaarst: Neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr

Wechsel nach 19 Jahren : Neues Einsatzfahrzeug für die Kaarster Feuerwehr

Das alte Feuerwehrauto hat nach vielen Jahren ausgedient, die Kaarster Feuerwehr ist von jetzt ab auf der Höhe der Zeit unterwegs.

Der Löschzug Kaarst der Freiwilligen Feuerwehr kann seit Montag ein neues Fahrzeug einsetzen. Der Löschzug Büttgen hat bereits ein neues KEF im Einsatz, doch das Kaarster kann noch ein bisschen mehr. „Am Heck ist ein Lichtmast befestigt, der manuell ausgefahren werden kann. So können wir die gesamte Einsatzstelle beleuchten“, sagt Feuerwehrsprecher Patrick Täpper unserer Redaktion.

Das neue Fahrzeug hat keine Schiebetüren mehr an den Seiten, sondern Rolläden. „Schiebetüren sind nicht mehr zeitgemäß“, sagt Täpper: „Man kam an die verstauten Sachen oft nicht heran, musste erst einmal das halbe Auto leer räumen, bevor man das richtige Werkzeug gefunden hat.“ Das wird ab sofort viel besser. Denn in dem neuen Fahrzeug werden die Sachen, die die Feuerwehr bei ihren Einsätzen benutzt, nach Art der Einsätze sortiert. „Die Haupt-Einsatzbereiche sind die gleichen, das Beladungskonzept ist neu“, erklärt Täpper. Genutzt wird das neue KEF bei kleineren Sturmschäden, vollgelaufenen Kellern, Ölspuren oder zur Unterstützung bei leichten Verkehrsunfällen.

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Das Einsatzfahrzeug ist identisch beladen wie das in Büttgen. „Es kann ja sein, dass ein Büttgener Kamerad in Kaarst mitfahren muss. Dann weiß er direkt, wo er die Sachen findet“, sagt Patrick Täpper. Das neue Einsatzfahrzeug ist mit 5,5 Tonnen Gesamtmasse zwei Tonnen schwerer als sein Vorgänger. Besetzt wird das Fahrzeug mit einem Trupp von bis zu drei Personen. Das bisherige Fahrzeug dient der Freiwilligen Feuerwehr künftig als Werkstattwagen für die Gerätewarte sowie als Transportfahrzeug für die Öffentlichkeitsarbeit.