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Kaarst: Neue Klassenräume für die Gesamtschule Büttgen

Gesamtschule Büttgen : Neue Klassenräume für die Oberstufe

An der Gesamtschule in Büttgen ist in Rekordzeit ein Erweiterungsmodul entstanden.

Von außen sieht es gar nicht so aus wie ein Anbau, von innen erst recht nicht: Das Erweiterungsmodul an der Gesamtschule Büttgen ist rundum gelungen. Zwölf neue Klassenräume sind im hinteren Teil des Schulhofes in Rekordzeit entstanden. Und sie bieten den Schülern einiges: Neben einer Fußbodenheizung ist vor allem die überdimensionale digitale Tafel das Highlight in den neuen Klassenräumen, die vorwiegend für die Oberstufe gebaut wurden. Das Gebäude wurde mit vorgefertigten Bauteilen errichtet – und das in Rekordgeschwindigkeit. „Es hat in den Sommerferien begonnen und ist jetzt schon fertig“, sagte Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus bei der Abnahme des Gebäudes. „Wir als Stadt sind froh, dass wir der Schule Räumlichkeiten zur Verfügung stellen konnten“; so Nienhaus weiter. Das neue Gebäude ist bis zum Neubau der Gesamtschule als Übergangslösung gedacht, eine Oberstufe gibt es an der Gesamtschule erst seit diesem Sommer.

Der zuständige Bauleiter Przemyslaw Seibt erklärt, dass alle Standards eingehalten wurden, auch im Hinblick auf den Brandschutz. Die Module sind 40 Meter lang, 15 Meter breit und rund siebeneinhalb Meter hoch. „Pro Geschoss haben wir sechs Klassenräume plus Nebenraum und einen Technikraum“, so Seibt. Die einzelnen Räume sind rund 66 Quadratmeter groß und bieten Platz für 32 Schüler. Insgesamt können in dem Gebäude also 384 Schüler unterrichtet werden. Insgesamt wurden 1200 Quadratmeter Raum geschaffen. Das Budget für dieses Modul lag bei 2,1 Millionen Euro, wurde nach Angaben von Seibt aber nicht ganz ausgeschöpft, so dass die Stadt sogar noch Geld zurückbekommt. „Wir haben das Budget zeitlich und finanziell eingehalten“, ergänzt Nienhaus.

Der stellvertretende Schulleiter Hermann-Josef Sülzenfuß freut sich über die neuen Klassenräume. Es sei schon ziemlich eng gewesen in den vergangenen Monaten, aber da abzusehen war, dass sich die Lage bald entspannt, habe man auch das überstanden. „Wir sind mit der Ausstattung und der Verarbeitung sehr zufrieden. Auch den Schülern gefällt es, vor allem die technischen Möglichkeiten in den Räumen“, sagt Sülzenfuß. Ulrike Nienhaus testete gleich die digitale Tafel und schrieb mit ihrem Finger eine binomische Formel auf. Test bestanden.

(seeg)