1. NRW
  2. Städte
  3. Kaarst

Kaarst: Neue Grundschule an der Stakerseite kostet 18 Millionen Euro

Stakerseite in Kaarst : Neue Grundschule kostet 18 Millionen Euro

Die Inbetriebnahme der neuen Bildungseinrichtung an der Stakerseite soll am 30. Juni 2023 erfolgen. Die Vergabeausschreibung soll bis zum 30. November abgeschlossen sein. Die Technische Beigeordnete geht davon aus, dass das Projekt rund 18 Millionen Euro kostet.

Die Stadt Kaarst hat im Betriebsausschuss am Donnerstag über den Stand des Vergabeverfahrens bei der Erweiterung der Katholischen Grundschule an der Alten Heerstraße sowie den Neubau der Grundschule Stakerseite informiert. Bieter für das Projekt „Katholische Grundschule“ müssen der Vergabestelle bis zum 10. Juli erste Angebote vorlegen, bis zum 14. Juli müssen zusätzlich die Planungsunterlagen in Papierform und ein Modell eingereicht werden. Der Betriebsausschuss hatte am 5. September 2019 den Erweiterungsbeschluss gefasst. Bei der Katholischen Grundschule Kaarst geht es um Räume für den offenen Ganztag, um eine Mensa, eine Cook-and Chill-Küche und Sanitäranlagen, und zwar in Holzmodulbauweise.

Die Stadt macht etliche Vorgaben: So muss der Neubau zwölf Monate nach Zuschlagserteilung fertiggestellt sein. Der Auftragnehmer muss Planung und Ausführung vornehmen. Die Vergabestelle gibt kein festes Planungs- und Baukonzept vor, sondern ermittelt das wirtschaftlichste Gesamtkonzept im Wettbewerb. Neben Funktionalität und Nachhaltigkeit sind die Qualität der Architektur, die Gestaltung und die städtebauliche Einbindung wichtige Entscheidungskriterien. Lars Christoph (CDU) regte an, dass die Akustik ein zusätzliches Bewertungskriterium wird – der Ausschuss stimmte dem zu.

Die Technische Beigeordnete Sigrid Burkhart geht davon aus, dass der Neubau der Grundschule Stakerseite 18 Millionen Euro kosten wird. „Wir werden nicht bereit sein, das Anderthalbfache oder das Doppelte auszugeben“, gab sie zu verstehen. Neben den Kosten ein weiteres Fixum: Die Inbetriebnahme soll zum 30. Juni 2023 erfolgen. Auch die Betriebskosten werden eine große Rolle spielen, schließlich soll die Schule wirtschaftlich betrieben werden können. Im November 2019 hat der Betriebsausschuss der Vergabe der Architekten- und Ingenieurleistungen in Form von drei Losen zugestimmt.

Los 1 umfasst die Objektplanung – hierzu gehören das Gebäude, die Innenräume und die Freianlagen. Bei Los 2 geht es um die Tragwerksplanung, um Brandschutz und Bauphysik und Los 3 beinhaltet die technische Gebäudeausrichtung. Angebote sollen bis zum 30. Oktober abgegeben werden können. Die Auswertung erfolgt dann durch die Verwaltung und externe Fachleute und soll bis zum 30. November abgeschlossen sein. Mit einem Zuschlag und dem Vertragsabschluss ist im März 2021 zu rechnen.