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Kaarst: Lions-Club veranstaltet Rallye für guten Zweck

Tour für sozialen Zweck : Teilnehmer von Lions-Club-Rallye machen Fotos vom Niederrhein

Beste Stimmung bei der Martinusrallye des Lions-Club Kaarst-Büttgen-Korschenbroich am Samstag.

Die 24 gestarteten Teams – ursprünglich waren 27 angemeldet – der schon zum sechsten Mal stattfindenden Oldtimerrallye zeigten sich beim Grillfest zum Ausklang im Kaarster „Bebop“ durchweg begeistert. Das Jugendzentrum war Start- und Zielpunkt.

Die Route führte am Niederrhein entlang und die Teams hatten die Aufgabe, unterwegs an bestimmten Punkten Fotos zu „schießen“. „Das erforderte ganz schöne Konzentration. Aber die Tour war wunderschön und man entdeckte viele bisher unbekannte Motive“, erzählten Michael Hillebrand und Lutz Pöschel, an ihren Kappen eindeutig als Porschefahrer zu erkennen: Ihr Modell 912 stammte aus dem Jahr 1967. Für die Fotos und für zuvor im „Bebop“ ausgetragene Geschicklichkeitsspiele wurden Punkte gesammelt, um die Sieger zu ermitteln. Aber das Wichtigste: „Dabeisein ist alles“, meinten Axel Weckes und Birgit Cremers, die zum ersten Mal mit ihrem Mercedes von 1971 mitfuhren.

„Tolle Organisation und sehr abwechslungsreiche Strecke“, lobten sie. Für den Weg hatten sie fast sechs Stunden bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 bis 50 Stundenkilometern benötigt. „Wir kommen wieder“, so ihre Meinung von der abwechslungsreichen Tour. Lions-Club Präsident Tilo Voigthaus überreichte gemeinsam mit NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper die Preise. Letzterer fungierte als Schirmherr: „Den Schirm haben wir heute gar nicht gebraucht“, scherzte Lienenkämper.

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Über eine Urkunde freuten sich auf den Plätzen zehn bis vier: Stefan Erfurth, Bernd Köchling, Goetz Roeber, Anke Bein, Thorsten Lütkehälter, Kristin Kraft-Efinger und Christoph Weyrather. Sabine Stratz belegte Platz drei und erhielt einen Pokal, ebenso wie der Zweitplatzierte Jürgen Kluth. Das strahlende Siegerteam bildeten Torsten Liedtke als Fahrer und Michael Wildhagen als Beifahrer in ihrem Golf 1. Sie durften den Wanderpokal mit Gravur entgegennehmen. Der Reinerlös kommt wieder einem sozialen Projekt zugute.