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Kaarst: Lars Christoph muss die Partei wieder vereinen

Kommentar zur Bürgermeister-Kandidatur : Christoph muss die CDU vereinen

Ein offener Brief, ein Foto in der Zeitung, Anwerben von neuen Mitgliedern: Die Unterstützer von Ulrike Nienhaus haben alles versucht, damit ihre Kandidatin das Rennen gegen Lars Christoph um die Kandidatur für das Bürgermeisteramt macht.

Doch es hat nichts  gebracht. Mit einem denkbar knappen Ergebnis hat sich der Herausforderer durchgesetzt. Nach der Wahl haben zwar einige Nienhaus-Wähler Christoph ihre Unterstützung zugesagt, doch viele gingen enttäuscht nach Hause. In den kommenden Wochen und Monaten ist es Christophs größte Aufgabe, eben diese Mitglieder von sich zu überzeugen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Eine weitere Baustelle wird in Christophs Heimatdorf Büttgen eröffnet: Carl-Wilhelm Bienefeld kündigte an, als Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes zurückzutreten, sollte Christoph gewinnen. Die offizielle Bestätigung steht noch aus, aber Bienefeld wird seinen Worten sicherlich Taten folgen lassen. Wie geht die CDU-Fraktion mit Nienhaus im Stadtrat nun um? Wird sie zur berühmten „Lame duck“? Laut Christoph wurde Nienhaus nie persönlich attackiert, sondern es wurde auf Fehler der Verwaltung hingewiesen. Und um diese abzustellen, geht es im Stadtrat auch mal rauer zu. Der Rat hat eine Kontrollaufgabe, und diese will Lars Christoph als Vorsitzender der größten Fraktion bis zur Kommunalwahl 2020 weiter ausführen. Dann steht er möglicherweise selbst am Schalthebel der Verwaltung.

Den Bericht zum Kommentar lesen Sie hier.