1. NRW
  2. Städte
  3. Kaarst

Kaarst: Kulturmanager Dieter Güsgen über die Premiere der Drive-in-Comedy

Kaarster Kulturmanager im Interview : Drive-in-Comedy lockt weitere Top-Acts an

Am Wochenende hatte die Drive-in-Comedy in Kaarst Premiere. Der Kaarster Kulturmanager Dieter Güsgen spricht über den gelungenen Auftakt, viele Anfragen von Künstleragenturen und die weiteren Planungen.

Herr Güsgen, das Premieren-Wochenende der Drive-in-Comedy liegt hinter Ihnen. Wie lautet Ihr Fazit?

Dieter Güsgen Die Leute waren hellauf begeistert, sie konnten endlich mal wieder raus und Spaß haben. Nicht nur Menschen aus dem Rhein-Kreis Neuss sind gekommen, sondern aus der ganzen Region: zum Beispiel Düsseldorf, Krefeld oder dem Ruhrpott. Auch von den Künstlern haben wir sehr gutes Feedback bekommen.

Dabei war die Organisation eine ziemliche Mammutaufgabe...

Güsgen Ja, wir mussten alles in kürzester Zeit auf die Beine stellen, aber gerade organisatorisch hat alles bestens geklappt. Vor Beginn hatten die Gäste ja 90 Minuten Zeit, auf den Platz zu fahren und zu parken. Das war alles sehr entspannt. Zudem sind wir bei unseren Planungen offene Türen eingerannt, von den Sponsoren über die Technikfirma bis hin zur Stadtverwaltung.

Durch die gelungene Premiere sind nun auch andere Stars der Szene auf das Event aufmerksam geworden.

Güsgen Wir bekommen derzeit viele Anfragen von Künstler-Agenturen, darunter sind große Namen, die sich für unser Event interessieren und erstmal abwarten wollten, wie es ankommt. Derzeit sind wir mit der Sondierung beschäftigt. Das Programm steht derzeit bis Ende Mai. Es sind noch weitere Top-Acts hinzugekommen wie Abdelkarim, Stephan Bauer, Basta, Tobias Mann oder Kasalla. Derzeit prüfen wir, ob wir nicht bis in den Juni hinein verlängern können. Aber es gibt auch noch andere Gedankenspiele.

Zum Beispiel?

Güsgen Wir überlegen, ob wir die anderthalb Stunden, in denen die Besucher auf den Platz fahren, nutzen können, um Kaarster Künstlern eine Plattform zu bieten. Da muss aber noch geprüft werden, wie viele Personen wir wegen der Hygieneauflagen gleichzeitig auf der Bühne

auftreten lassen dürfen.

(jasi)