„Digitale Bühne“ in Kaarst Künstler planen eigene Plattform

Kaarst · Der SPD-Antrag zur „Digitalen Bühne“ ist im Wirtschafts-, Finanz- und Digitalisierungsausschuss abgelehnt worden, das Konzept soll noch einmal überarbeitet werden. Die Künstler sind enttäuscht und planen eine eigene Plattform.

 Mark Koll (l.) und Wolfgang Weber hatten per Brief für die Digitalen Bühne geworben. Nun wollen die beiden mit anderen Kaarster Künstlern eigene Plattform an den Start bringen.

Mark Koll (l.) und Wolfgang Weber hatten per Brief für die Digitalen Bühne geworben. Nun wollen die beiden mit anderen Kaarster Künstlern eigene Plattform an den Start bringen.

Foto: Koll

Auch ein offener Brief der Kaarster Kulturschaffenden an die Mitglieder des Wirtschafts-, Finanz- und Digitalisierungsausschusses im Vorfeld hat nicht den erwünschten Erfolg gebracht: Der Antrag der SPD zur „Digitalen Bühne“ wurde abgelehnt. Begründung: Es fehle der Komplex des Streamings. Die Verwaltung hat nun den Auftrag erhalten, ihr bereits ausgearbeitetes Konzept zu überarbeiten und am 1. Juli in der Sondersitzung des Ausschusses noch einmal zu präsentieren.