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Kaarst: Kritik an Grünen-Idee zu Übergang auf der Maubisstraße

Kaarster Innenstadt : Viel Kritik an der Grünen-Idee zum Übergang auf die Maubisstraße

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: „Wir werden immer wieder darauf angesprochen“: So begründete Claudia Köppe, Fraktionsvorsitzende der Kaarster Grünen, den Antrag im Planungs- und Verkehrsausschuss, eine Querungshilfe auf der Maubisstraße einzurichten.

 „Seit vielen Jahren setzen sich die Grünen für eine sichere Querungshilfe auf der Maubisstraße in Höhe der Sparkasse ein. Leider ist dieser Vorstoß in den letzten zehn Jahren am Widerstand von CDU und FDP gescheitert. Dabei ist es an dieser Stelle oftmals zu beobachten, wie Fußgänger in gefährliche Situationen geraten, weil sie die Maubisstraße an dieser Stelle queren wollen“, ist in dem Antrag zu lesen. Gedacht sei an „einen Zebrastreifen oder Ähnliches“.

Diesmal waren nicht nur CDU und FDP dagegen: Für den Antrag stimmten lediglich die beiden Vertreter der Grünen. Elke Anders als zuständige Sachbearbeiterin erklärte folgendes: „Wir bleiben bei unserer Auffassung, dass ein Überweg nicht ausreichen würde.“ Die Passanten würde genau da die Straße überqueren, wo sie hinwollen. „Ein Zebrastreifen würde die Übergänge bündeln“, glaubt Claudia Köppe zu wissen. „Das macht hier wirklich keinen Sinn“, schimpfte Thorsten Schmitter (CDU) – für ihn war der Antrag „sinnlos, reine Beschäftigungstherapie“. „Würde denn Tempo 20 etwas bringen?“, fragte Anneli Palmen (SPD). „Auch das haben wir alles schon geprüft“, erwiderte Elke Anders. Und sie wies darauf hin, dass es in der Maubisstraße ja einen Mittelstreifen gebe, der von Fahrzeugen nicht überfahren werden dürfe. Zudem ist einige Meter weiter ein Kreisverkehr mit Zebrastreifen für Fußgänger angelegt.

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Die grüne Bürgermeisterkandidatin Nina Lennhof kann das Argument der Kritiker, dass die meisten Bürger die Straße weiterhin auf voller Breite überqueren würden, nicht nachvollziehen. „Ich finde das Argument sehr schwach, da ich nicht nachvollziehen kann, woher diese Annahme rührt“, so Lennhof.