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Kaarst: Klub der Schützenkönige feiert Jubiläum

38 Schützenkönige kommen : Kaarster Königsklub trifft sich zum 35. Mal

38 ehemalige Kaarster Schützenkönige sind für das Treffen am kommenden Freitag eingeladen.

Im Herbst 2001 traf er sich zum ersten Mal, am kommenden Freitag (5. Oktober) hat der Kaarster Königsklub Grund zum Feiern: Zum 35. Mal sind die ehemaligen Kaarster Schützenkönige ins Deutsche Haus eingeladen. „In diesem Jahr nehmen wir mit Dirk Andreas unser 38. Mitglied auf, so stark waren wir noch nie“, sagt Thomas Hebben, Initiator des Kaarster Königsklubs. Während seiner Regentschaft im Jahr 2001 entstand die Idee, alle ehemaligen Kaarster Würdenträger an einen Tisch zu holen. „Ich habe hier und da mal einen ehemaligen König getroffen, den ich gar nicht kannte. Da kam mir die Idee des Königsklubs“, sagt Hebben. Zweimal im Jahr kommen die Könige zusammen, am Freitag erwartet Hebben „25 bis 27“ Ex-Majestäten. Anfangs war es für Hebben schwierig, an alle Adressen zu kommen, denn einige Klubmitglieder „waren einfach verschollen“, wie er sagt. Aber für das Treffen kommen sie trotzdem immer wieder gerne zurück.

Am Freitag wird nun ein neues Mitglied aufgenommen: Andreas war im vergangenen Jahr König und wird nun automatisch Mitglied des Klubs. Die amtierende Majestät Ralf Stutz dagegen wird nur als Gast dabei sein, „denn er ist ja noch kein Ehemaliger“, sagt Hebben: „Aus unserem Klub ist ein echter Freundeskreis entstanden“, sagt Hebben. Allerdings ändert sich das Gesicht des Klubs stetig, denn durch das Ableben älterer Schützenbrüder und die Aufnahme neuer Ex-Könige herrscht eine hohe Fluktuation. „Es gab Jahre, da haben wir fünf Mitglieder verloren“, sagt Hebben.

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Gleich beim ersten Treffen wurde entschieden, dass die ehemaligen Könige natürlich auch einen König ausschießen müssen. Anfangs wollte der Klub das Schießen am Königsehrenabend abhalten, dann einigte man sich auf den Frühschoppen am Schützenfestmontag. „Das ist der perfekte Rahmen, um den König der Könige zu ermitteln und erfreut sich auch bei den Zuschauern großer Beliebtheit“, sagt Hebben. In diesem Jahr sicherte sich Hermann-Josef Junkers die Würde.