Kaarst: Kita an der Erftstraße offiziell eingeweiht

Kinderbetreuung in Kaarst : Neue Kita an der Erftstraße offiziell eröffnet

Es ist das erste Projekt dieser Art, dass die Stadt gemeinsam mit der GWG umgesetzt hat: Die Kita an der Erftstraße wurde nun von Vertretern beider Seiten offiziell eröffnet – mehrere Monate nach dem Betriebsstart.

Die Kindertagesstätte an der Erftstraße hat ihren Betrieb bereits im Dezember aufgenommen, doch jetzt wurde sie auch offiziell von Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus, dem Beigeordneten Sebastian Semmler, und den Vorstandsmitgliedern der Gemeinnützigen Wohnungs-Genossenschaft (GWG), Ulrich Brombach und Stefan Zellnig, eröffnet und begutachtet. Es war das erste Projekt dieser Art, das die Stadt mit der GWG umgesetzt hat.

Die viergruppige Einrichtung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt der Stadt und der GWG. Bereits am 1. November 2018 wurde die Kita nach elf Monaten Bauzeit an die Stadt Kaarst übergeben, einen Monat später hat das Deutsche Rote Kreuz den Betrieb aufgenommen. Nach guter Zusammenarbeit bei diversen Wohnungsbauprojekten hatte die Stadt Kaarst sich 2016 auf der Suche nach einem Investor für eine Kindertagesstätte an die GWG gewandt. „Wir wollten einen verlässlichen Partner, der uns in einem überschaubaren Zeitrahmen eine qualitativ hochwertige Einrichtung garantieren kann. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir haben hier eine moderne und kindgerechte Einrichtung“, sagt Ulrike Nienhaus nach dem Rundgang. Vier Gruppen sind in dem modernen Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen BMX-Bahn untergebracht. „Kinder und Erzieher fühlen sich hier wohl, aus Sicht der Stadt läuft der Betrieb reibungslos“, ergänzt Sebastian Semmler.

Für GWG-Vorstand Stefan Zellnig und seinen Kollegen Ulrich Brombach war das Engagement in Kaarst eine konsequente Entscheidung. „Wir haben mit der Errichtung von Kindertagesstätten für die Stadt Neuss gute Erfahrungen gemacht. Da liegt es nahe, diese Erfahrungen auch für die Stadt Kaarst nutzbar zu machen“, sagt er. Günstiger Nebeneffekt: Der Zuschnitt des für den Neubau vorgesehenen Grundstücks ließ es zu, dass die GWG ein zuletzt in Neuss errichtetes Kita-Gebäude hier noch einmal bauen durfte. Der Planungszeitraum ließ sich dadurch erheblich verkürzen.

(NGZ)