Reaktivierung von eigenem Ortsverband Die Jungen Liberalen melden sich in Kaarst zurück

Kaarst · Die Jungen Liberalen feiern mit einem eigenen Ortsverband ihr Comeback in Kaarst. Der neue Vorsitzende Dominik Stroh kündigt an, sich mit den „JuLis“ aktiv einbringen zu wollen.

Philipp Martial, Zheyu Zhang, Dominik Stroh, Jean-Martin Nacken und Jakob Schulte-Krampen (v.l.).

Philipp Martial, Zheyu Zhang, Dominik Stroh, Jean-Martin Nacken und Jakob Schulte-Krampen (v.l.).

Foto: Stephan Seeger

Es ist ruhig geworden um die Jungen Liberalen in den vergangenen Jahren, seit 2018/2019 war die Jugendorganisation nicht mehr aktiv. Ein Grund dafür ist möglicherweise, dass der frühere Vorsitzende David Engelbrecht und das ehemalige Vorstandsmitglied Jan Günther seit 2020 im Kaarster Stadtrat für die FDP aktiv sind. Doch nun feiern die „JuLis“ ihr Comeback und sind wieder mit einem eigenen Ortsverband aktiv. Dazu fand in der vergangenen Woche der Gründungskongress statt. Zu ihrem Vorsitzenden wählte die FDP-Jugendorganisation den 16-jährigen Schüler Dominik Stroh, als sein Stellvertreter wurde Zheyu Zhang (17) gewählt. Den Vorstand komplettieren als Beisitzer Jean-Martin Nacken und Jakob Schulte-Krampen. Stroh kündigte in seiner Bewerbungsrede an, sich mit den „JuLis“ aktiv einbringen zu wollen. „Gerade in der Kommunalpolitik sind junge Menschen oft unterrepräsentiert, um so wichtiger ist es, auch unserer Perspektive Gehör zu verschaffen“, so Stroh. Dies freute Bürgermeisterin Ursula Baum (FDP), die sich dankbar für die Impulse der Jugendlichen zeigte und die „JuLis“ ins Rathaus einlud. Auch der stellvertretende FDP-Vorsitzende Jan Günther freut sich über die neue „JuLi“-Generation und nahm den Vorstand zugleich in die Pflicht, „auch mal unangenehm“ zu sein und die Partei anzutreiben. Im Gespräch erklärt Stroh, dass er ein „Verfechter von Selbstbestimmung und liberalen Werten“ sei. Daher entschied er, den JuLis beizutreten und den Vorsitz zu übernehmen. „In Kaarst kann man noch viel bewegen. Gemeinsam mit der Jungen Union wollen wir eine vernünftige politische Diskussion führen“, so Stroh weiter. Die JU ist neben den „JuLis“ die einzige politische Jugendorganisation in der Stadt Kaarst. In Zukunft wollen Stroh und seine Mitstreiter Jugendliche für Politik begeistern. „Die Jugendlichen beschweren sich immer, das habe ich auch gemacht. Das ist aber die falsche Einstellung. Man sollte selbst Dinge in die Hand nehmen und in die richtigen Bahnen lenken“, sagt der neue Vorsitzende der „JuLis“.

(seeg)
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