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Kaarst: "Integreat"-App soll Flüchtlinge informieren

Kaarst arbeitet mit „Integreat“ zusammen : Neue App soll Flüchtlinge informieren

Die Stadt Kaarst arbeitet seit Kurzem mit dem Unternehmen „Integreat“ zusammen. Vorerst wurde ein Vertrag über ein Jahr abgeschlossen, wie unsere Redaktion auf Anfrage erfuhr.

Bei „Integreat“ handelt es sich um eine App zur Information von geflüchteten Menschen. Die App gibt relevante lokale Informationen der Verwaltung an diese Gruppe weiter – und zwar mehrsprachig. So können auch Menschen mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen informiert und integriert werden.

„Auch über mehrsprachige Push-Nachrichten können wichtige Informationen an geflüchtete Menschen weitergegeben werden“, heißt es auf Nachfrage. Als Vorbild dient die Stadt Dormagen, in der die App bereits seit mehr als einem Jahr genutzt wird. Dormagen war eine der ersten von 60 Kommunen in Deutschland, die im Jahr 2016 auf den Einsatz der Integreat-Plattform gesetzt hat. Sie soll den Menschen helfen, die neu in die Stadt gekommen und auf der Suche nach Orientierung und Informationen sind.

Doch nicht nur an diese Personengruppe richtet sich das Angebot. Auch Mitbürger mit Migrationshintergrund können von diesem Angebot profitieren. Oftmals fällt es ihnen schwer, den Überblick bei allen Beratungsstellen, Zuständigkeiten und bürokratischen Hürden zu behalten. Dabei soll die Integreat-Plattform helfen. Jedoch soll die App die persönliche Beratung nicht ersetzen. So kann zum Beispiel während eines Beratungsgesprächs zum jeweiligen Thema mithilfe der Integreat-App die entsprechende Internetseite aufgerufen werden. Jede Seite kann dabei auf verschiedene Sprachen umgestellt werden, sodass viele Bürger die Seite in ihrer jeweiligen Muttersprache lesen können.

Zusätzlich soll die App die Menschen in ihrer Eigenständigkeit stärken. Dies soll durch eine Unterstützung erreicht werden, die die Anwender von den ersten Schritten an begleitet.

(NGZ)