Kaarst: Hans-Jürgen Petrauschke vergleicht Rhein-Kreis mit Island

JHV der Kaarster Seniorenunion : Petrauschke vergleicht Rhein-Kreis mit Island

Die Kaarster Seniorenunion vertritt die Interessen der älteren Menschen – und sie sorgt durch ihr breites Angebot an Fahrten für schöne Erlebnisse in der Gemeinschaft.

Die Senioren wissen das offenbar zu schätzen, 255 Mitglieder hat die Kaarster Seniorenunion zurzeit. Viele von ihnen kamen jetzt zur Mitgliederversammlung im Bischofshof. Auch mit dabei: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Bei Streuselkuchen machte er mit seinem Vortrag deutlich, dass der Rhein-Kreis Neuss wirtschaftlich leistungsfähig ist und sich um die Menschen kümmert – auch um die Älteren.

Die Neuwahlen gingen glatt über die Bühne: Theo Thissen bekam 75 der 78 abgegebenen Stimmen. Neben einer Enthaltung bekam er lediglich zwei Nein-Stimmen. Mit ähnlich gutem Ergebnis wurde auch sein Stellvertreter Heinz Käsgen gewählt. Er ist neu im Amt, löste Karl-Josef Klein ab, der aus Altersgründen nicht mehr kandidierte. Helgrid Wolf wurde als Stellvertreterin im Amt bestätigt. Anne Siebrands bleibt Schatzmeisterin, Heide Lohse ließ sich wieder zur Schriftführerin wählen, Horst-Jürgen Gillmann bleibt Mitgliederbeauftragter. Die Namen der fünf gewählten Beisitzer: Dagmar Klammer-Braun, Karl-Josef Klein, Anne Pöggeler, Ralf Schilling und Heidi Thissen.

„Eine Stadt braucht auch die Gelassenheit und die Erfahrung der Älteren“, sagte Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus. Ihr Appell: „Ich möchte Sie auch ermutigen, sich noch stärker in die Zukunftsgestaltung unserer Stadt einzumischen.“ Der CDU-Vorsitzende Lars Christoph erklärte, CDU und FDP wollten im Kaarster Westen einen Mix aus verschiedenen Wohnformen, bei denen gerade die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt werden sollen. Der Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling bat die Senioren, am 26. Mai eine europafreundliche Partei wie die CDU zu wählen. Landrat Petrauschke verglich den Rhein-Kreis Neuss mit Island: „Im Kreis gibt es 217.000 Erwerbstätige, in Island 194.000“. Sein Credo: „Wir müssen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen.“ Die geplante Fusion des Lukaskrankenhauses mit den Kreis-Krankenhäusern in Grevenbroich und Dormagen werde die Qualität auf hohem Niveau sichern, wenn nicht sogar steigern. Höhepunkte sind in diesem Jahr zwei Angebote: Eine viertägige Erlebnisfahrt zur Bundesgartenschau nach Heilbronn und eine siebentägige Studien- und Erholungsreise in den Schwarzwald.

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