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Kaarst: GBG sendet Zeichen für den Frieden in der Ukraine

Schüler in Kaarst formen Peace-Zeichen : GBG-Schüler setzen Zeichen für den Frieden in der Ukraine

Die Unterstützung für die Ukraine aus Kaarst ist ungebrochen. Nun haben auch die Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums in Vorst Aktionen gestartet, um die Menschen im Kriegsgebiet zu unterstützen.

Am Dienstag wurden in den beiden großen Pausen unter dem Motto „Seeds for Peace“ Blumensamen verkauft. Die Aktion ging von der Schülervertretung (SV) aus und wurde gut angenommen. „Der Andrang war groß“, erklärt Schulleiter Volker Werker auf Anfrage unserer Redaktion. Wie viel Geld dabei gesammelt wurde, konnte er allerdings noch nicht sagen. Nach der Aktion der Fünftklässler, die in der kommenden Woche selbst gebastelte Armbänder in den Nationalfarben der Ukraine und Friedenstauben verkaufen, soll es einen Kassensturz geben. Angefangen haben die Aktionen bereits am vergangenen Montag mit einer Spendenaktion des Kollegiums. Dabei sind rund 700 Euro zusammengekommen, die gemeinsam mit den Einnahmen von Dienstag und der Aktion der Fünftklässler in der kommenden Woche an den Verein „Deutschland hilft“ gespendet werden.

Das Friedensgebet in der Aula am vergangenen Donnerstag war trotz der frühen Uhrzeit (7.30 Uhr) gut besucht, wie Werker erklärt. „Es waren weit über 100 Schüler da und es war sehr emotional“, erinnert sich der Schulleiter. Ein Zeichen des Friedens wurde dann am Freitag gesendet: Das GBG nahm an der Aktion „Act for Peace – Hand in Hand für den Frieden“ der Organisation Greenpeace teil. Die Schüler gestalteten dazu ihren persönlichen Handabdruck auf einem Stück Papier und verzierten diesen nach ihren eigenen Vorstellungen. Aus den einzelnen Abdrücken wurde ein riesiges Friedenszeichen geformt. „Eigentlich wollten wir das auf dem Schulhof auslegen, aber da es so windig war, sind wir in die Turnhalle ausgewichen“, erklärt Werker. Am Ende seien es 600 bis 700 Hände gewesen. Ein Foto des riesigen Peace-Zeichens wurde im Anschluss an Greenpeace geschickt, die Organisation sammelt die Bilder von verschiedenen Schulen Deutschlands und wird daraus ein Mosaik in Form einer Friedenstaube erstellen, das am 17. März von einem Schulhof in der Mitte Deutschlands mit einem Heißluftballon in den Himmel aufsteigen wird.

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Als äußeres Zeichen der Solidarität des GBG mit der Ukraine hängt die Europa-Flagge seit Beginn des Konflikts auf Halbmast. „So erkennen unsere Schüler, dass wir uns solidarisieren“, sagt Werker. Eine Referendarin des Büchner-Gymnasiums stammt aus der Ukraine und ist durch ihre Familie direkt vom den Krieg betroffen. „Deshalb hat unser Kollegium noch einmal einen besonderen Bezug zu der Situation, für unsere Schule ist es sehr emotional“, erklärt Werker.