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Kaarst: FWG-Die Linke fordert zeitnahe Ersatzpflanzungen für Bäume

Bäume in Kaarst : FWG-Die Linke fordert zeitnahe Ersatzpflanzungen

Die Fraktion FWG Kaarst-Die Linke fordert in einem Antrag für den nächsten Mobilitäts-, Umwelt-, Klima und Landwirtschaftsausschuss am 27. April, dass die Stadt Kaarst Ersatzpflanzungen bei der Fällung städtischer Bäume vornimmt und die Baumpflanzsatzung ändert.

Im Kaarster Stadtgebiet sind zuletzt an verschiedenen Stellen Bäume gefällt worden. So beispielsweise an der Rathausstraße und am Dreeskamp. In beiden Fällen waren die Baumfällungen allerdings nötig, weil sowohl an der Sankt-Martinus-Kirche als auch am Dreeskamp etwas Neues entstehen soll, für das die Bäume im Weg stehen würden: Der gesamte Kirchplatz soll im Zuge des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes umgestaltet werden, am Dreeskamp wird ein neues Seniorenquartier gebaut. Die Fraktion FWG Kaarst-Die Linke fordert nun in einem Antrag an den Mobilitäts-, Umwelt-, Klima und Landwirtschaftsausschuss am 27. April, dass die Stadt Kaarst Ersatzpflanzungen bei der Fällung städtischer Bäume vornimmt und die Baumpflanzsatzung ändert.

„Die Stadt soll sich um Ersatzpflanzungen bemühen. Wir nehmen sie in die Pflicht, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Sandra Pauen gegenüber unserer Redaktion. Zwar seien die Ersatzpflanzungen in der aktuellen Fassung der Satzung verankert, allerdings ohne genauere Zeitangabe, wann diese erfolgen sollen. Die FWG Kaarst-Die Linke fordert nun, dass die Ersatzpflanzungen „grundsätzlich in der nächsten Pflanzperiode durchgeführt werden“, heißt es in dem Antrag. Dabei sollen Ausnahmen möglich sein – beispielsweise, wenn umfangreiche Bauarbeiten einer zeitnahen Pflanzung im Weg stehen. Auch für geschützte Bäume, für die aufgrund der geringen Restlebensdauer keine Kompensation seitens der Stadt vorgesehen ist, soll diese „freiwillig“ für Ersatz sorgen. Dem Stadtrat soll ein entsprechender Vorschlag für ein zusätzliches Budget vorgelegt werden, heißt es weiter. „Unserer Auffassung nach ist es im städtischen Interesse, dass der Baumbestand erhalten bleibt und wenn möglich erweitert wird“, schreibt die Fraktion. Das ein Baum aus Altersgründen ohne Ersatz gefällt werden muss, sei nicht vertretbar.