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Kaarst: Finn Heuing ist erster FSJler beim VfR Büttgen

Angebot in Kaarst : 19-jähriger Finn Heuing ist erster FSJler beim VfR Büttgen

Seit 13 Jahren spielt Finn Heuing Fußball beim VfR Büttgen – nun absolviert er ein Freiwilliges Soziales Jahr bei seinem Heimatverein.

Der 19-Jährige ist seit dem 1. August in dieser Funktion beim VfR beschäftigt. Angestellt ist er beim Landessportbund, wie Brigitte Reuß-Tannigel, Ansprechpartnerin von Heuing beim VfR, erklärt. 39 Wochenstunden muss Finn Heuing beim VfR verrichten. In Corona-Zeiten ein schwieriges Unterfangen, wo der Sport doch nunmehr seit November brach liegt. „Not macht erfinderisch“, erklärt Reuß-Tannigel. So wird Heuing neben seiner Tätigkeit in der Geschäftsstelle und seinen Aufgaben als Jugendtrainer in der Grundschule an der Lichtenvoorder Straße eingesetzt. Dort ist er täglich vier Stunden im Einsatz und hilft den Kinder bei den Hausaufgaben oder führt AGs durch. Für seine eigene E-Jugend bietet Heuing zweimal in der Woche ein Online-Training an.

 Finn Heuing spielt seit 13 Jahren Fußball beim VfR Büttgen.
Finn Heuing spielt seit 13 Jahren Fußball beim VfR Büttgen. Foto: VfR Büttgen

„Ich spiele schon lange Fußball beim VfR und wollte dem Verein ein bisschen helfen“, erklärt Finn Heuing seine Entscheidung, ein freiwilliges soziales Jahr einzulegen. Er habe nicht genau gewusst, was er nach dem Abitur machen soll, da kam die Chance gerade recht. Er ist der erste, der in dem Verein ein freiwilliges soziales Jahr absolviert, doch derzeit geht die Tendenz dahin, im kommenden August einen Nachfolger einzustellen. Das zumindest erklärt Brigitte Reuß-Tannigel unserer Redaktion. Sie sieht die Zusammenarbeit mit der Grundschule für beide Seiten als „Win-win-Situation“ und könnte sich vorstellen, die Zusammenarbeit in Zukunft weiterzuführen. Die Rückmeldungen der Eltern zu Finn Heuing seien durchweg positiv, generell mache ihr Schützling eine „gute Arbeit“ für den VfR. Sie habe sich selbst lange dafür eingesetzt und sich gegen viele Widerstände durchsetzen müssen, ehe der Verein einen FSJler angestellt hat. „Es ist eine sinnvolle Sache, jungen Menschen eine Chance zu geben, sich in einem Verein zu engagieren. Das macht auch im Lebenslauf keinen schlechten Eindruck“, sagt Reuß-Tannigel.

(seeg)