Kaarst: Ein Ständchen für den neuen Präses Ulrich Eßer

Gottesdienst in Sankt Martinus Kaarst : Ein Ständchen für den neuen Präses Ulrich Eßer

Wenn prächtig gestaltete Blumenhörner, historische und neue Fahnen und eine Menge Männer in Uniformen den Altarraum von Sankt Martinus „bevölkern“, ist klar: Der festliche Schützengottesdienst beginnt.

Im fast vollständig besetzten Gotteshaus feierte der leitende Pfarrer der katholischen Pfarreiengemeinschaft, Ulrich Eßer, seine erste Schützenmesse als neuer Präses der Sankt-Sebastianus-Bbruderschaft. Unterstützt wurde er von Pfarrvikar Gregor Ottersbach und seinem evangelischen Kollegen Martin Pilz. Die musikalische Gestaltung griff wieder auf die bewährte Kombination zwischen dem Kirchenchor Sankt Martinus und der Bundesschützenkapelle zurück. Auch in diesem Jahr begeisterte das „Cantate brasilia“ von Roger Emerson mit seinen Samba-Rhythmen wieder die Gottesdienstbesucher. In seiner launig vorgetragenen Predigt ging Pfarrer Eßer auf die Lesung vom Menschen als vor Gott spielendes Kind ein. Beim Spielen widme man sich komplett einer Sache – und das lasse sich auf die Schützen übertragen: Auch sie konzentrieren sich ganz auf ihr gemeinsames Fest. Zudem fungieren Könige immer als Leitfiguren eines Spiels.

In Freiheit und Freude und mit genügend Zeit sich auf das gemeinsame Erleben einlassen: dafür plädierte Eßer. Ansonsten wünschte er sich nicht nur das Putzen des Heiligen Sebastianus für gutes Wetter, sondern würde am liebsten noch mehr „Gerätschaften“ innerhalb des Kirchenraums den Schützen zur Pflege überlassen. Das rief Gelächter hervor. Präsident Claus Schiffer überreichte Eßer die Präses-Nadel. Da Eßer am Freitag Geburtstag gefeiert hatte, sangen ihm alle noch ein Ständchen. Mit den Klängen von „Pomp and circumstance“ endete die Messe.

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