Filme in Kaarst Ein Kino-Monat voller Dramen

Kaarst · Mit dem Film „Mrs. Harris und ein Kleid von Dior“ beginnt am heutigen Mittwoch der Kino-Monat Januar, der in den kommenden Wochen ganz im Zeichen von US-Dramen steht. Was noch gezeigt wird.

Naomi Ackie spielt die Sängerin Whitney Houston im Drama „I wanna dance with somebody“.

Naomi Ackie spielt die Sängerin Whitney Houston im Drama „I wanna dance with somebody“.

Foto: dpa/Emily Aragones

Kommende Woche, am 11. Januar, wird um 17 und um 20 Uhr der Film „Call Jane“ gezeigt. Während Chicago und die Nation im Jahr 1968 am Rande eines gewalttätigen politischen Umsturzes stehen, führt die Hausfrau Joy mit ihrem Mann und ihrer Tochter ein gewöhnliches Leben in der Vorstadt. Doch Joys erneute Schwangerschaft führt sie unerwartet in einen lebensbedrohlichen Zustand. Sie muss sich mit einem medizinischen System und Ärzten auseinandersetzen, die nicht bereit sind, ihr zu helfen. Eine legale Abtreibung ist nicht möglich. Ihre Suche nach einer Lösung führt sie zu den „Janes“, einer geheimen Frauen-Organisation, die Joy eine sicherere Alternative anbietet – und damit nicht nur ihr Leben rettet, sondern auch grundsätzlich verändert.

Am 18. Januar wird in zwei Vorstellungen „She said“ gezeigt. Die schwangere Reporterin Megan Twohey (Carey Mulligan) hat eben bei den US-Präsidentschaftswahlen viele Missetaten von Donald Trump aufgedeckt – und erhält dafür immer noch Todesdrohungen. Desillusioniert macht sie sich auf die Suche nach einem neuen Projekt, schafft es aber nicht vor ihrer Niederkunft irgendwo Fuß zu fassen. Unterdessen geht ihre Kollegin Jodi Kantor (Zoe Kazan) einem vielversprechenden Hinweis über Machtmissbrauch im Filmgeschäft nach, kämpft aber damit, zuverlässige Quellen und Zeugen zu finden, die tatsächlich als stichfeste Beweise verwendet werden könnten.

Zum Abschluss des Januar läuft die Whitney-Houston-Biografie „I wanna dance with somebody“ im Kino. Mit 146 Minuten hat der Film Überlänge, läuft aber dennoch um 17 und um 20.15 Uhr. Der Film ist nicht nur eine Hommage an Whitney Houston, sondern auch ein Porträt der komplexen und vielschichtigen Persönlichkeit hinter der als „The Voice“ bekannten Sängerin.

(seeg)
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