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Kaarst: Dieter und Ulrike Odendahl nehmen bei Europa-Classic-Tour teil

Ehepaar aus Kaarst : Mit dem „Schätzchen“ durch Österreich

Dieter und Ulrike Odendahl aus Kaarst haben jetzt an der Europa-Classic-Tour teilgenommen – in ihrem alten MG SA. Genossen haben sie vor allem die beeindruckenden Landschaften.

(keld) Die Begeisterung schwingt auch nach zwei Monaten noch deutlich in den Stimmen mit: Dieter und Ulrike Odendahl haben vom 14. bis 18. August an der vom Allgemeinen Deutschen Automobilclub (ADAC) veranstalteten Europa-Classic-Tour im Salzkammergut teilgenommen – natürlich gemeinsam mit ihrem „Schätzchen“, einem britischen MG SA. Dieses Modell wurde von 1936 bis 1939 insgesamt in diversen Varianten 2738 Mal gebaut. Seit zehn Jahren besitzt Dieter Odendahl diesen Oldtimer und fuhr nun gemeinsam mit 85 anderen Autoliebhabern durch das Nachbarland.

„Es waren tolle Touren in einer wunderschönen Landschaft“, schwärmt das Ehepaar. Obwohl Dieter (78) und Ulrike (67) Odendahl in Kärnten ihren zweiten Wohnsitz haben, war ihnen das Salzkammergut noch nicht bekannt. Ausgehend vom „Basislager“ in Sankt Wolfgang am Ufer des gleichnamigen Sees unternahmen die Fahrer Touren mit täglich wechselndem Programm: ob Ziele wie Traun-, Matt- oder Mondsee, ein Besuch des Motohall-Museums in Mattighofen und des „Hangar 7“ am Salzburger Flughafen mit seinen historischen Flugzeugen und Formel-1-Rennwagen – es gab mannigfaltige Eindrücke.

Alle Ziele wurden dank eingesetzter Navigationsgeräte für alle Teilnehmer problemlos erreicht. Am meisten genossen die Odendahls einfach das Fahren durch die Landschaft bei Traumwetter: „Es war wie im Märchenland und wunderbar entspannend“, sagt Dieter Odendahl. Seine Frau ergänzt, dass die Tour eine sehr „eindrucksvolle Veranstaltung“ mit vielen neuen Erfahrungen gewesen sei und sie das Salzkammergut für sich entdeckt habe: „Kärnten ist wie mein Ehemann, das Salzkammergut mein Liebhaber“, meint sie mit Schmunzeln. Die Gemeinschaft der Teilnehmer habe der einer großen Familie geglichen und ebenfalls wichtig: „Kein Auto ist ausgefallen“, betont Dieter Odendahl. Er lobt die zahlreichen gelben „Engel“ des ADAC, die mit ihrer großen Hilfsbereitschaft für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hätten. Das vom ADAC entwickelte Hygienekonzept habe auf der gesamten Strecke gegriffen: „Wir haben uns die ganze Zeit rundum sicher gefühlt“, sagen Dieter und Ulrike Odendahl rückblickend.

Täglich wurde mehrmals Fieber gemessen und das Hotel war ausschließlich von den Tour-Teilnehmern belegt, wodurch die Abstandsregeln eingehalten werden konnten. Auch ein Servicewagen fuhr ständig mit. „Das war alles vorbildlich organisiert“, so Dieter Odendahl.

Ihr „Schätzchen“ verbringt den Winter jetzt wohlverwahrt in der Kärtener Garage und wartet gemeinsam mit dem Ehepaar auf die nächsten Touren nach Schenna und Dresden.