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Nach Diskussionen in Dormagen Was der Dienstwagen der Kaarster Bürgermeisterin kostet

Kaarst · Der schwarze Dienstwagen von Bürgermeister Erik Lierenfeld, ein Mercedes EQS 450+, hat zuletzt Fragen im Dormagener Stadtrat aufgeworfen, ob so ein teures Gefährt nötig sei bei der schwierigen Haushaltslage. Doch wie sieht es in Kaarst aus?

Der BMW X1 von Bürgermeisterin Ursula Baum wird aufgeladen.

Der BMW X1 von Bürgermeisterin Ursula Baum wird aufgeladen.

Foto: Stephan Seeger

Welchen Dienstwagen fährt Bürgermeisterin Ursula Baum? Und was kostet er? Diese Fragen hat unsere Redaktion die Pressestelle der Verwaltung geschickt. Demnach fährt Baum einen BMW X1 xDreive25e, Modell Advantage. Der Wagen hat einen Brutto-Listenpreis von 45.151 Euro, die Stadt zahlt eine Brutto-Leasingrate in Höhe von 529,94 Euro pro Monat. „Gemäß § 4 Absatz 1e der Vergabeordnung hat die Stadt drei Angebote zum Preisvergleich eingeholt. Zwei der Angebote erfüllten das geforderte Leistungsverzeichnis“, erklärt Stadtsprecher Peter Böttner.

Zu diesem Leistungsverzeichnis zählten unter anderem ein umweltfreundlicher Hybridantrieb, ein Multimediapaket inklusive Navigationssystem mit Telefonvorbereitung und Klimatisierung. Zudem sollte das Fahrzeug über eine Einparkhilfe, einen Lichtassistenten und einen Tempomat mit Auffahr- und Personenwarnung verfügen. „Den Zuschlag erhielt der Anbieter mit dem günstigeren Angebot“, so Böttner. Die Stadt Kaarst beschäftigt allerdings keinen Fahrer für die Bürgermeisterin. Bei längeren Fahrten oder besonderen Anlässen werde der Fahrdienst durch eine Servicekraft des Rathauses – beispielsweise vom Hausmeister – übernommen.

Neben der Bürgermeisterin fahren auch die Technische Beigeordnete Sigrid Burkhart und der Erste Beigeordnete Sebastian Semmler einen Dienstwagen: einen VW Passat Variant Comfortline. Der Listenpreis für diese Pkw beträgt 37.455 Euro, die monatliche Leasingrate für die Stadt beträgt 265 Euro – plus Benzinkosten. Auch in diesen Fällen wurde bei drei Unternehmen angefragt, am Ende erhielt das günstigste Angebot den Zuschlag. „Auch für die Beigeordneten gilt: Kein Fahrer, bei Bedarf kann sich eine Servicekraft hinter das Steuer setzen“, so Böttner abschließend.

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