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Kaarst: „Culture without Borders“ bietet Hilfe für Künstler aus der Ukraine

„Culture without Borders“ : Rückzugsort in Kaarst für Künstler aus der Ukraine

Der am Stadtrand von Kaarst gelegene Kulturhof „Culture without Borders“ wurde im Jahr 2018 auch als Rückzugsort für gefüchtete Künstlern aus verschiedenen Ländern gegründet. Dieser Funktion will er nun auch in der aktuellen Situation nachkommen.

(NGZ) Der Kaarster Verein „Culture without Borders“ will geflüchteten Künstlern, Autoren und Musikern aus der Ukraine eine vorübergehende Anlaufstation und eine Chance für kreatives Durchatmen bieten. Wie die Verantwortlichen jetzt mitteilten, werden in Kaarst und auf Lanzarote Unterkünfte zur Aufnahme bereitgestellt. Im Dialog mit anderen internationalen Künstlern stünden demnach Ateliers inklusive Arbeitsmaterialien kostenlos zur Verfügung. Der Aufenthalt in spannungsfreier Umgebung auf einem Kulturhof in Kaarst oder in einem Atelier auf Lanzarote sollen helfen, die Erlebnisse zu verarbeiten. „Culture without Borders ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Künstlern aus unterschiedlichen Ländern, Religionen und Disziplinen zu unterstützen“, betont Vorstandsmitglied Lars Christoph.

Auch der bekannte Investigativ-Jornalist und Schriftsteller Günter Wallraff, ein Förderer des Vereins, macht deutlich: „Es ist besonders wichtig, in diesen Zeiten Solidarität zu zeigen. Ich freue mich daher sehr, dass ,Culture without Borders‘ Künstlern aus der Ukraine Unterstützung anbietet.“ Interessierte Menschen sind eingeladen, sich mit einem Situationsbericht, Information über ihr personelles Umfeld und ihre künstlerischen Ambitionen beim Verein zu melden. „Wir werden umgehend unsere Möglichkeiten prüfen und uns mit ihnen in Verbindung setzen“, verspricht der Verein.

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Der am Stadtrand von Kaarst gelegene Kulturhof „Culture without Borders“ wurde im Jahr 2018 auch als Rückzugsort für gefüchtete Künstlern aus verschiedenen Ländern gegründet. Dieser Funktion will er nun auch in der aktuellen Situation nachkommen.

(NGZ)