Begegnungsstätte in der Kaarster Volkshochschule „Café International“ erhält Fördermittel

Kaarst · Finanzspritze für das „Café International“ des Fördervereins „Aktion Volkshochschule e.V.“: Die Landesregierung stellte Finanzmittel in Höhe von 4620 Euro für die Förderung von ehrenamtlichen Integrationshilfen zur Verfügung.

 Das „Café International“ in der VHS wurde bereits zu Zeiten der ersten Flüchtlingswelle im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Seitdem ist die Resonanz stetig gestiegen.

Das „Café International“ in der VHS wurde bereits zu Zeiten der ersten Flüchtlingswelle im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Seitdem ist die Resonanz stetig gestiegen.

Foto: VHS-Förderverein

Das „Café International“ in der VHS ist seit vielen Jahren eine Institution und Begegnungsstätte von geflüchteten Menschen. Nun wurden dem Förderverein „Aktion Volkshochschule e.V“ erneut Fördermittel bewilligt. Die von der Landesregierung eingerichtete Institution „KOMM-AN KI NRW“ stellte zur Förderung der ehrenamtlichen Integrationshilfen finanzielle Mittel in Höhe von 4620 Euro zur Verfügung. Diese Summe wurde dem „Café International“ über das Kommunale Integrationszentrum Rhein-Kreis Neuss zur Verfügung gestellt.

„Der Zuwendungsbetrag bedeutet eine große Hilfe für die Umsetzung ehrenamtlicher Aufgaben und für besondere Anschaffungen, um das Café als einen Treffpunkt zur Förderung der Integration attraktiv und effektiv zu gestalten“, erklärt Hanno Wilsch, Vorsitzender des Fördervereins „Aktion Volkshochschule e.V.“. In dem Café treffen sich vorrangig Migranten und Flüchtlinge, die die Gelegenheit wahrnehmen, mit deutschen Bürgern zusammenzukommen, in der deutschen Sprache miteinander zu kommunizieren und sich mit der Lebensart vertraut zu machen. Das Café ist von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Vor allem Teilnehmer der Deutsch- und Integrationskurse nehmen das Angebot wahr. Kaffee und Tee werden dabei gegen eine Spende ausgeschenkt. Durch die hohe Anzahl der Kurse sei der Andrang immer stärker angestiegen, dadurch auch der Bedarf an Kaffee, Tee und Plätzchen.

Donnerstags wird eine Konversationsrunde in deutscher Sprache angeboten, damit Teilnehmer auch außerhalb der Kurse Deutsch hören und sprechen können. „Dadurch, dass sie sonst meist mit ihren Familien oder Schicksalsgenossen zusammen sind, fehlt ihnen die Gelegenheit dazu“, erklärt Wilsch. Um zu den Öffnungszeiten die Theke zu bewirtschaften und mit den Migranten Deutsch zu sprechen sowie bei Angelegenheiten mit Behörden zu helfen, werden ehrenamtliche Helfer gesucht. Freiwillige können sich bei Hanno Wilsch unter der Nummer 0173 536 9067 oder per Mail an hanno.wilsch@web.de melden.

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