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Kaarst: Bundeszentrale für politische Bildung ehrt 7. Klasse des GBG

Klassenfahrt nach Dresden als Preis : Klasse 7a des GBG gewinnt Wettbewerb „Nachbarn in Europa“

Die Klasse 7a des Georg-Büchner-Gymnasiums hat von der Bundeszentrale für politische Bildung den ersten Preis in der Kategorie „Nachbarn in Europa“ verliehen bekommen. Dafür gibt es eine Klassenfahrt nach Dresden.

Sie waren völlig ahnungslos über den wahren Grund, weshalb sie sich in der Aula des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG) einfanden: Die Klassensprecherinnen Sarah Tang und Lami Breitbach der Klasse 7 a sollten nicht der Übergabe eines neues Flügels beiwohnen, sondern stellvertretend für ihre Klasse den ersten Preis in der Kategorie „Nachbarn in Europa“ des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung entgegennehmen.

„Krass“, war ihr erster Kommentar, als Hans-Georg Lambertz als Vertreter der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn ihnen die Urkunde präsentierte. Denn der erste Preis bedeutet eine fünftägige Reise nach Dresden für die gesamte Klasse, geplant ist sie für Juni – und falls der Termin wegen der Corona-Pandemie nicht klappt, wird sie auf jeden Fall nachgeholt.

Lambertz zeigte die großformatige Arbeit zum Thema „Deutsch-französische Freundschaft“, deren Cover in den Landesfarben gestaltet ist und die nach dem Aufklappen eine „analoge Power-Point-Datei“ darstellt, wie er betonte. Mit selbstständig durchgeführter Recherche und in sehr aufwendiger und ansprechender Gestaltung beleuchten die Schüler das Thema und wurden auch mit coronabedingter Abstinenz fertig: Analog nach den Herbstferien begonnen, kamen eine „stille Post“ und viele digitale Möglichkeiten bis zur Fertigstellung kurz vor den Weihnachtsferien zum Einsatz.

Die Idee zur Bewerbung stammt von Politik-Fachlehrerin Yvonne Tede, die das Projekt betreute. Lambertz überreichte der „engagierten Lehrerin“ die offizielle kleine Urkunde, während die Klassensprecherinnen eine überdimensionale große erhielten, die sie stolz ihren per Videokonferenz zugeschalteten Klassenkameraden präsentierten. Außerdem gab es für jeden eine Bescheinigung über die Projektteilnahme. Bürgermeisterin Ursula Baum überbrachte den Schülern Glückwünsche und Masken der Stadt. Schulleiter Volker Werker zeigte sich sichtlich stolz über die Leistung.