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Kaarst: Bürger klagt über unbegehbaren Waldweg an Broicherseite

Beliebter Spazierweg in Kaarst : Bürger klagt über unbegehbaren Waldweg an Broicherseite

Der Meerbuscher Wald an der Broicherseite ist gerade jetzt zu Corona-Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger. Aber es gibt Ärger wegen des Zustands des Weges.

Der Meerbuscher Wald an der Broicherseite ist gerade jetzt zu Corona-Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger. Ein Kaarster Bürger, der anonym bleiben möchte (Name der Redaktion bekannt), hat sich nun über die Beschaffenheit des Zugangswegs von Kaarster Seite aus beschwert. Dieser sei der einzige Weg, der von Kaarster Seite aus in das Gebiet führt, einen zweiten gebe es von Büdericher Seite aus, wie der Bürger sagt. Der Waldweg sei vor allem für Kinder und Rollstuhlfahrer nicht begehbar, wenn es geregnet hat. Und zwar für mehrere Tage nicht. Weder könne man auf dem Weg in den Wald reingehen noch ihn umgehen.

Doch bis er erst einmal herausbekommen hat, wem der Weg gehört, hat es einige Zeit gedauert. „Es war eine Odyssee“, sagt der Bürger. Er habe sich bei der Stadt Kaarst durchgefragt und sei sogar bei Bürgermeisterin Ursula Baum vorstellig geworden. Im Rathaus habe er die Empfehlung bekommen, Gummistiefel anzuziehen oder in den Vorster Wald zu fahren und dort spazieren zu gehen.

Doch der Bürger sagt, dass er nicht der einzige ist, der im Meerbuscher Wald spazieren geht. „Unheimlich viele Leute nutzen den Wald“, erklärt er. Vorletztes Wochenende sollen es an die 100 Spaziergänger gewesen sein. Er habe herausgefunden, dass der Weg einst gekiest wurde und somit kein reiner Waldboden ist. Da der Weg im Besitz der Stadt ist, solle die ihn wenigstens sauber halten. Auf Nachfrage bei der Stadt heißt es, dass es bereits einen Auftrag an den Bauhof gibt, den rund 250 Meter langen Weg von dem seifigen Untergrund zu befreien im Rahmen einer Verschönerung.

Saniert werden wird der Weg allerdings nicht, denn dafür müsse Geld in die Hand genommen werden. „Dafür sind im Haushalt keine Mittel vorgesehen“, erklärt Stadtsprecher Peter Böttner auf Nachfrage. Der Bauhof wird den Weg zeitnah mit eigenen Mitteln in einen verbesserten Zustand versetzen und ihn von losem Blattwerk und Ästen befreien. Alles, was mit den Maschinen des Bauhofs gemacht werden kann, wird gemacht, verspricht die Stadt.

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