Motto „Vielfalt“ Bebop stellt Kunst aus Kaarster Schulen aus

Kaarst · Die Jugendeinrichtung Bebop hat in der Rathausgalerie einmal mehr Kunstwerke aus Kaarster Schulen ausgestellt. Das Motto in diesem Jahr lautete „Vielfalt“.

Schüler der weiterführenden Schulen haben Bilder zum Thema „Vielfalt“ gemalt und in der Rathausgalerie ausgestellt.

Schüler der weiterführenden Schulen haben Bilder zum Thema „Vielfalt“ gemalt und in der Rathausgalerie ausgestellt.

Foto: Stadt Kaarst

Die Kaarster Jugend- und Freizeiteinrichtung Bebop hat auch in diesem Jahr wieder eine Ausstellung in der Rathausgalerie veranstaltet. In der vergangenen Woche stellten Bebop-Leiter Ken Schulze und sein Team die Kunstwerke von Kaarster Schulen aus. Eröffnet wurde die Ausstellung von Bürgermeisterin Ursula Baum, für die musikalische Begleitung sorgte die Musikschule Mark Koll. Das Motto der Ausstellung lautete in diesem Jahr „Vielfalt“.

Das Kunstprojekt des Bebop läuft in Kooperation mit den weiterführenden Schulen, die sich daran beteiligen wollen, bereits seit rund acht Jahren. „Das Thema Vielfalt ist aktuell und gerade in der heutigen Zeit ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens“, erklärt Ken Schulze. Dabei spiegelt sich das unterschiedliche Verständnis der Schüler und jungen Menschen von Vielfalt in den Bildern wider, wie Schulze erklärt. „Die Kultur der verschiedenen Länder, Musik, Tanz oder auch kulinarische Genüsse oder die Vielfalt der Natur, die wir zum Leben brauchen, aber auch das aktuelle Thema Diversität, das derzeit aktuell ist, wird in den Bildern gezeigt“, so Schulze.

Ihm sei es wichtig gewesen, den jungen Menschen für diese Ideen eine Bühne zu geben. Ein Lob spricht er den Schulen aus, die „klasse mitgemacht“ haben: Zu sehen sind Werke der Acht- und Neuntklässler unte anderem vom Albert-Einstein-Gymnasium, Georg-Büchner-Gymnasium oder der Martinusschule. „Die Bilder regen teilweise zum Nachdenken an“, so Schulze.

Ursula Baum erklärte in ihrer Eröffnungsrede, dass Vielfalt das Wichtigste in der Stadt Kaarst ist. „Egal, wer woher kommt, wir behandeln alle Menschen gleich. Wer das nicht versteht in seinem Leben, tut mir persönlich leid. Es geht um den Menschen“, so Baum.

Das Bebop wurde im Jahr 1998 vom Trägerverein Bebop Kaarst e.V. gerettet: Damals übernahm der Verein die Trägerschaft für das Haus. Im Juni 1998 schlossen sich Menschen der verschiedensten Berufsrichtungen zusammen und gründeten den Verein.

(seeg)