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Kaarst: Baumscheibe an der Mozartstraße in Büttgen bleibt

Verkehrssituation in Büttgen : Baumscheibe an der Mozartstraße bleibt

Nach einem Ortstermin des Bauausschusses bleibt die Situation an der Mozartstraße so, wie sie ist.

Der Bau- und Umweltausschuss begann mit einer Ortsbesichtigung: Es ging um die Verkehrssituation auf der Lichtenvoorder Straße und der Mozartstraße. Der Hauptbeschwerdeführer kam allerdings erst dazu, als sich die Ausschuss-Mitglieder bereits auf den Weg zum Bürgerhaus in Kaarst machten. Die CDU-Fraktion hatte den Antrag gestellt, zu prüfen, ob das Bauprogramm geändert werden könne. Sie bat konkret zu prüfen, ob die westliche Baumscheibe zwischen den Einmündungen Offenbachstraße und Mozartstraße vor dem Haus Lichtenvoorder Straße 34 zurückgebaut werden könnte. Rainer Milde machte in der Sitzung folgenden Vorschlag: „Wir sollten die Situation beobachten und erstmal alles so lassen, wie es ist.“ Das hatte auch die Verwaltung vorgeschlagen und entsprach auch dem Willen der anderen Fraktionen.

Was von Anwohnern der Mozartstraße kritisiert wird: Nachdem diese Straße früher trichterförmig auf die Lichtenvoorder Straße stieß, wurde die Mozartstraße deutlich verengt und Platz für ein Baugrundstück geschaffen. Wer von der Mozartstraße links in die Lichtenvoorder Straße abbiegen möchte, kann sein Vorfahrtsrecht nicht nutzen, weil die Baumscheibe im Weg ist. Um die Situation im Sinne der Bewohner der Mozartstraße zu verbessern, soll vor dem Haus Lichtenvoorder Straße 34 in Kürze ein Halteverbotsschild aufgestellt werden. Bei Verkehren auf der Lichtenvoorder Straße von links können Linksabbieger von der Mozartstraße ihre Vorfahrt nutzen und bis vor das Haus mit der Nummer 34 vor der Baumscheibe vorfahren, um dann dort den Gegenverkehr passieren zu lassen. Zudem wird geprüft, ob vorübergehend die Geschwindigkeit an dieser Stelle überwacht werden muss.

  • Die Mitglieder des Umweltausschusses werden sich
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  • Lars Christoph (r.) und Dieter Dewenter
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  • RP-Foto: arfi
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Herbert Palmen (SPD) riet, „einfach mal die Kirche im Dorf lassen“. Er begrüßt es, dass durch das Halteverbotsschild ein Warteraum für Autofahrer entsteht. Die Anwohner zeigten sich insgesamt zufrieden mit der Verkehrssituation. Sie sprachen aber das Thema „Angebotsstreifen für Radfahrer“ an und erfuhren von der Technischen Beigeordneten Sigrid Burkhart, dass dies in Tempo-30-Zonen nicht möglich sei. Der Asphalt ist im Bereich der Lichtenvoorder, Mozart- und Offenbachstraße rot eingefärbt, die Aufpflasterung ist eher moderat im Vergleich zu früher.