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Kaarst: Anforderungsfabrik bietet bald Co-Working an

„Anforderungsfabrik“ aus Kaarst : Wie Unternehmen sparsamer sein können

Die Kaarster „Anforderungsfabrik“ mit Sitz in Holzbüttgen will Unternehmen zu besseren Ergebnissen verhelfen. Dabei wird auf drei Säulen gesetzt.

Viele Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen starten Projekte, bei denen es aus unterschiedlichen Gründen zu Verzögerungen kommt und verpulvern dadurch viel Geld. Das Kaarster Unternehmen „Anforderungsfabrik“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau das zu verhindern und berät Unternehmen dabei, zu besseren Ergebnissen zu kommen. Diese Mission wird auf der Unternehmens-Homepage unter anderem so beschrieben: „Wir verbinden Menschen bei der Produktentwicklung für eine fokussierte und erfolgreiche Zusammenarbeit“.

Zu den Kunden zählen einige der Top-100-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen. Jesko Schneider hat das Unternehmen im Jahr 2014 in Dormagen gegründet und kam nach zwei Jahren in Grevenbroich 2016 nach Kaarst. Und dort will er nach eigenen Angaben auch bleiben, nicht umsonst plant er eine Vergrößerung seiner Büroräume. Ab Oktober führt er ein Team von zehn Mitarbeitern, sein langfristiges Ziel ist es, das Unternehmen auf 35 Mitarbeiter auszubauen.

Doch warum hat Schneider ein eigenes Unternehmen gegründet? „Ich komme aus der Unternehmensberatung und habe schon Mitarbeiter in den Methoden des Anforderungsmanagements ausgebildet“, erklärt er. Vor sechs Jahren hat er sich dann entschieden, etwas eigenes auf die Beine zu stellen und das Unternehmen Anforderungsfabrik war geboren. „Es geht darum, die Vorhaben richtig auszurichten und Verschwendung zu vermeiden“, erklärt Schneider. „Wir wünschen uns für unsere Kunden, dass die Produkte gut und zeitnah und mit wenig Verlusten umgesetzt werden und wir die Innovationsfähigkeit erhöhen“, ergänzt Anforderungsvermittler Bernd Austinat.

Das Unternehmen setzt auf drei Säulen: Klassisches Anforderungsmanagement, Coaching und Trainings. Dabei hat die Corona-Krise die Arbeitsweise verändert, mittlerweile bietet die Anforderungsfabrik auch E-Learnings und Live-Schulungen im Internet an. „Das gab es vorher nicht“, sagt Schneider. Die letzte Schulung im Gebäude war im Januar, also kurz bevor die Corona-Krise kam.