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Kaarst: Albert-Einstein-Gymnasium als "Schule der Zukunft" ausgezeichnet

Kaarster Gymnasium : AEG als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet

Das Albert-Einstein-Gymnasium hat eine weitere Auszeichnung erhalten. Diese kommt von der Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser, Trägerin und Koordinatorin ist die Umweltschutzakademie NRW.

Es geht dabei um Nachhaltigkeit, darum zu erkennen, wie leicht es möglich ist, etwas für die Natur tun zu können – in der Schule, aber auch im Alltag.

Biologielehrerin Laura Düren ist happy, dass sich nicht nur in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler verändert hat, sondern dass auch greifbare Ergebnisse dabei herausgekommen sind. So wurden so viele Insektenhotels gebaut, dass längst nicht alle auf dem Schulgelände untergebracht werden konnten. Viele hängen jetzt an irgendeinem Baum in irgendeinem Garten – ganz im Sinne des Projekts, das ja eine Außenwirkung ausdrücklich vorsieht.

Im Rahmen der „Einsteinstunde“ hatten Siebtklässler vier Jahre lang freiwillig sechs Wochen lang an einem Projekt gearbeitet. Unter der Überschrift „Schulhofdschungel“ ging es um Artenschutz und Artenvielfalt auf einer Fläche, die vor allem durch grauen Asphalt geprägt ist. Ein Schwerpunkt waren Informationen über die Wildbiene: Die Teilnehmer der „Einsteinstunde“ erfuhren unter anderem, wie sie sich von den Honigbienen unterscheidet, wie nützlich sie ist. Und warum für sie ein Insektenhotel so wichtig ist. „Es war sehr interessant und es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, sagte Teilnehmerin Leonie von Tongelen (14).

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Lob gab es von Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus: „Es ist gut, wenn sich Schulen an solchen Aktionen beteiligen. Das macht Schulen ja interessant.“ Schulleiter Bruno von Berg machte darauf aufmerksam, dass in seiner Schule der Umweltschutz und nachhaltiges Handeln schon lange auf der Agenda stehen – so ist das Albert-Einstein-Gymnasium Fair-Trade-Schule.

Für die Zukunft kann er sich vorstellen, dass der Schulgarten wieder mehr Zuwendung erfährt und der Biologieunterricht anhand dieses Biotops besser begreifbar gemacht werden kann. Und Laura Düren ermuntert außerschulische Partner, sich in kommende Projekte mit einzubringen, Teil eines Netzwerks zu werden.

Damit geht die Erfolgsgeschichte des Albert-Einstein-Gymnasiums weiter. Erst im November der vergangenen Jahres war die Einrichtung in der Kaarster Stadtmitte als eine von 150 Schulen in NRW für drei weitere Jahre als „Mint-freundliche-Schule“ ausgezeichnet worden, nachdem sie das Siegel bereits im Jahr 2016 erhalten hatte.