1. NRW
  2. Städte
  3. Kaarst

Kaarst: "Hubertusstraße" ist begehrt

Kaarst : "Hubertusstraße" ist begehrt

Zwei Grundstücke für Einfamilienhäuser sind im Neubaugebiet noch frei. Im kommenden Jahr wird die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Neuss entlang der L 154 insgesamt 54 Mietwohnungen errichten.

Die Häuser im Baugebiet "Hubertusstraße" sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Die ersten Immobilien dürften zum Ende des Jahres bezugsfertig sein. Und der Eindruck, dass die Grundstücke extrem gefragt sind, täuscht nicht: Bis auf zwei sind alle Grundstücke veräußert worden, die Stadt hat bislang 19 Baugenehmigungen erteilt.

Foto: NGZ

Dass mit dem Bau der vier Mehrfamilienhäuser entlang der L 154 noch nicht begonnen wurde, hat gute Gründe: Die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Neuss möchte 20 der 54 geplanten Mietwohnungen als öffentlich geförderte Wohnungen besonders preiswert anbieten — leider standen in diesem Jahr keine Fördermittel mehr zur Verfügung. Deshalb ist mit der Baumaßnahme erst in der zweiten Jahreshälfte 2012 zu rechnen.

Foto: NGZ

Doppelhäuser zum Verkauf

Neben diesen Mietwohnungen errichtet die GWG auch Doppelhäuser, die dann weiterverkauft werden. Hubert Zirbes vom Geschäftsbereich Liegenschaften und Wirtschaftsförderung hat das Areal für die freistehenden Einfamilienhäuser in Raster aufgeteilt, so dass Bauinteressierte sich ein Grundstück nach Maß aussuchen konnten.

Bei Quadratmeterpreisen von 310 bis 330 Euro — am teuersten und zugleich am begehrtesten waren die Grundstücke, die an die bestehende Einfamilienhausbebauung angrenzen — entschieden sich die meisten Käufer für eine Grundstücksgröße von 330 bis 350 Quadratmetern.

Auf zwei Straßenzügen werden Häuser mit konventionellem Satteldach errichtet, eine Straße wird gesäumt werden von zweigeschossigen Gebäuden im Bauhaus-Stil. Die vier Häuser, die die L 154 säumen, bekommen drei Voll- und ein Staffelgeschoss. Die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Neuss wird darauf achten, dass vor allem Küchen, Toiletten und Treppenhäuser zur Straße ausgerichtet sind.

Andererseits ist die L 154 nicht so stark befahren, dass von unzumutbaren Störungen auszugehen ist. Eine durchgehende Lärmschutzwand ist deshalb nicht geplant. Die Mehrfamilienhäuser sind weitgehend barrierefrei und mit Aufzug ausgestattet, die öffentlich geförderten Wohnungen sollen vor allem für Rentner mit kleinem Einkommen interessant sein.

Häuser zu den Schulen hin

Familien mit Kindern können geräumige Fünfzimmerwohnungen mieten, die über zwei Etagen gehen und fast schon Reihenhauscharakter haben werden. Die geplanten Doppelhaushälften sind zu den Schulgebäuden hin ausgerichtet.

Am anderen Ende des Baugebiets liegt eine Rasenfläche, unter der sich teilweise ein Regenrückhaltebecken befindet. Hier ist ein 1600 Quadratmeter großer Kinderspielplatz geplant.

Wer in Büttgen bauen möchte, hat aber noch eine weitere Alternative: das kleine Baugebiet Lichtenvoorder Straße hinter dem neu errichteten Lärmschutzwall

(NGZ)