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Halsbandsittich in Kaarst: NGZ-Leserin liefert Beweisfoto

Sichtung in Kaarst : NGZ-Leserin liefert Halsbandsittich-Beweisfoto

Die Redaktion erreichten zahlreiche Rückmeldungen nach der Papageiensichtung im Kaarster Stadtgebiet. NGZ-Leserin Susanne Gärtner schickte Fotos von Halsbandsittichen in ihrem Garten. Wo sie die Tiere noch entdeckt hat.

Es war ein Thema, das zahlreiche Reaktionen in der NGZ-Leserschaft hervorgerufen hat: Vor wenigen Tagen vermeldete unsere Redaktion, dass städtische Mitarbeiter sogenannte Halsbandsittiche (eine Papageien-Art) im Kaarster Stadtgarten gesichtet hatten. In großen Städten sind diese Vögel bereits seit vielen Jahren „beheimatet“, auch in Neuss gibt es immer wieder Sichtungen, wie einige Leser (unter anderem von der Furth oder aus Reuschenberg) bei Facebook deutlich machten.

Sichtungen – und vor allem Fotoaufnahmen – auf Kaarster Stadtgebiet sind aber eher verhältnismäßig selten. NGZ-Leserin Susanne Gärtner hat unserer Redaktion nun Fotos zukommen lassen, die sie in ihrem Garten aufgenommen hat. Immer wieder mache sie Halsbandsittiche in Kaarst ausfindig. Im Stadtgarten lebten sie bereits seit rund drei Jahren. Auch aus anderen Regionen im Rhein-Kreis Neuss – unter anderem auf der Neukircher Heide oder in Wevelinghoven (beides Grevenbroich) vermeldeten Leser regelmäßigen „Besuch“ der Vögel. Rückmeldung zum Halsbandsittich gab es sogar vom Rheinland Klinikum – im Neusser Lukaskrankenhaus seien die Tiere bereits seit Jahren zu beobachten.

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Der Nabu Kaarst hatte auf Nachfrage erklärt, dass sich die Vögel meist in alten Platanen niederlassen. Zunächst taten sie das nur in größeren Städte, aber seit wenigen Jahren auch in ländlichen Gebieten. Wegen seines exotisch anmutenden Aussehens und lauten Gemüts – oft fliegen sie in größeren Schwärmen laut kreischend zwischen den Bäumen hin und her – sei der Sittich vielen Städtern gut bekannt.

(jasi)