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Grundwasserverunreinigung in Holzbüttgen: Weiterhin Nutzungseinschränkung privater Brunnen

Empfehlung für Holzbüttgen : Wasser aus privaten Gartenbrunnen nicht für Schwimmbecken nutzen

In Holzbüttgen soll weiterhin kein Wasser aus privaten Gartenbrunnen für Schwimmbecken oder die Bewässerung von Nahrungsmittelpflanzen benutzt werden. Das empfiehlt das Kreisumweltamt.

Die Empfehlung bezieht sich auf die Grundstücke südlich des Nordkanals und nördlich der Rotdornstraße bzw. nördlich der Königstraße. Die westliche Grenze bildet die Kaarster Straße, die östliche Grenze verläuft parallel zur Straße Am Pfarrzentrum auf der Höhe der Einmündung Schlossstraße/Königstraße.

Nachdem im Rahmen einer Kanalbaumaßnahme an der Nordkanalallee eine Grundwasserverunreinigung mit leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstroffen (LHKW) festgestellt worden war, hatte das Kreisumweltamt im März 2019 in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt die vorsorgliche Empfehlung ausgesprochen, das Wasser aus privaten Gartenbrunnen in diesem Bereich für bestimmte Zwecke nicht zu verwenden.

Wie die Umweltbehörde des Kreises betont, ist die Trinkwasserqualität des Wasserwerks Büttgen-Driesch und damit das Wasser aus der Hausleitung nicht beeinträchtigt.

(NGZ)