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Kaarst: Grüne: Geld für Stakerseite-Neubau

Kaarst : Grüne: Geld für Stakerseite-Neubau

Zeitgleich mit der CDU, allerdings nicht an den Niederrhein, sondern in die Eifel, haben sich die Kaarster Grünen zu ihrer Haushaltsklausur zurückgezogen. Neben den großen Investitionsprojekten wie dem geplanten U3-Ausbau und dem Standort für das neue Gerätehaus der Feuerwehr in Büttgen ging es dabei um "neue Impulse".

Die Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder in Kindertageseinrichtungen war ein Thema. An dieser Stelle schlagen die Grünen eine rechtlich geprüfte Änderung der Kaarster Beitragssatzung vor.

Neben einem Masterplan "Breitband" zur Erstellung eines Leerrohkatasters legt die Ratsfraktion den Schwerpunkt auf die Stadtentwicklungspolitik. So wolle man in diesem Jahr prüfen, ob eine eigene Stadtentwicklungsgesellschaft für Kaarst sinnvoll ist, heißt es. Auf diese Weise könne in Zukunft aktiv auf sich verändernde Wohnraumbedürfnisse und die demografische Entwicklung reagieren werden. Die weitere Entwicklung des Gewerbegebietes "Ikea/Hüngert II" wollen die Grünen durch eine "nun zeitnah zu erstellende" Nachhaltigkeitsstrategie begleiten lassen.

Anders als die CDU befürworten die Grünen einen Kunstrasenplatz im Vorster Wald, am Linning. Ein Neubau des Vereinsheimes der Sportfreunde Vorst am Georg-Büchner-Gymnasium sei zu aufwendig, heißt es. Bei gleichem sportlichem Angebot könne rund eine Million Euro im Vergleich zum Verwaltungsvorschlag gespart werden.

Das Geld wollen die Grünen in einen Neubau der Grundschule Stakerseite in der Stadtmitte investieren, dazu sollen in diesem Jahr Planungsmittel bereitgestellt werden. Durch die Standortentscheidung im vergangenen Jahr müsse nun die langfristige Standortsicherung angegangen werden, sagt Fraktionschef Christian Gaumitz. In der Schulpolitik ist aus Sicht der Grünen eine Gesamtkonzeption zur Nutzung der Kaarster Schulgebäude notwendig.

(NGZ/rl)