Gregor Ottersbach ist seit 25 Jahren Priester

Gregor Ottersbach feiert Priesterjubiläum : Der Kümmerer von Kaarst

Pfarrer Gregor Ottersbach wurde vor 25 Jahren im Kölner Dom zum Priester geweiht.

Seit 25 Jahren ist Pfarrer Gregor Ottersbach als Priester tätig – mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Martinus und einem Empfang auf dem Kirchenvorplatz feierte der Geistliche seinen Weihetag. Am 18. Juni 1993 wurde er gemeinsam mit 22 jungen Männern im Hohen Dom zu Köln vom damaligen Kardinal Joachim Meisner zum Priester geweiht.

Die vergangenen 25 Jahren haben ihn viele Erfahrungen sammeln lassen, für die er Gott und den Menschen dankbar sei, sagte Gregor Ottersbach in seiner Predigt. Vor allem habe er gelernt, dass nur das, was man glaube, wirklich Bestand habe: „Vieles bleibt nicht so, wie es scheint“, meinte er im Hinblick auf Kirchenschließungen und das Zusammenlegen von Gemeinden. Dass der gelernte Gärtner, 1963 in Wuppertal geboren, nun auf andere Weise in Gottes Garten wirkt, bezeugten zahlreiche Schützen, Vertreter der Gemeindegruppen und die vielen Messdiener, die zur Gestaltung des Gottesdienstes beitrugen.

Das hohe Ansehen und die große Wertschätzung des seit 2012 in Kaarst tätigen Geistlichen waren deutlich zu spüren – die Gratulationscours wollte gar kein Ende nehmen. Ein besonderer Tag auch für seine Mutter Ulrike Ottersbach. Die 83-Jährige war aus Wuppertal angereist und freute sich mit ihrem Sohn: „Wir haben seinen Weg mit der Familie immer begleitet. Als ältester von vier Geschwistern hat Gregor schon früh Verantwortung übernommen – er ist ein richtiger Kümmerer“, verriet sie.

Seine offene und kommunikative Art lasse ihn auf die Menschen zugehen, außerdem fühle er sich in Kaarst sehr wohl, erzählte die stolze Mutter. Ottersbach sammelte während der ersten Kaplanstelle in Frechen wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Jugendlichen, bevor er sich für die Sonderseelsorge entschied und zwölf Jahre als Militärseelsorger Soldaten in vielen Krisengebieten und – situationen begleitete. Dazu zählte auch sein Beistand bei Todesfällen. Eine Zeit, die ihn entscheidend geprägt habe, so Ottersbach. Dieser Erfahrungsschatz kommt ihm aktuell bei seiner Tätigkeit als Notfallseelsorger im Rhein-Kreis zugute. An seinem Dienst in Kaarst schätzt er die Vielfalt der Menschen, denen er in den unterschiedlichsten Lebenssituationen zur Seite steht. Entscheidend ist für ihn seine Verbindung zu Jesus Christus: „Ohne sie ist mein Leben nicht vorstellbar“, so der Geistliche.

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