Kaarst: GBG-Sportanlage wird im Oktober eröffnet

Kaarst: GBG-Sportanlage wird im Oktober eröffnet

Die Verwaltung hat jetzt einen Zeitplan für die Errichtung der neuen Wettkampfanlage mit Kunstrasenplatz am Georg-Büchner-Gymnasium vorgelegt. Noch nicht beschlossen ist die Finanzierung des Kleinspielfelds am Kaarster See.

Das lange Warten hat ein Ende. Die Sportfreunde Vorst bekommen ihr neues Vereinsheim, und am Georg-Büchner-Gymnasium wird es für die Sportfreunde und den Schulsport eine Wettkampfanlage mit Kunstrasenspielfeld und ein Kunstrasenkleinspielfeld geben. Die Plätze entstehen unter der Regie der Stadtverwaltung, das Sportlerheim hat Architekt Jakob Post geplant. Kunstrasenplätze und Sportlerheim sollen am 27. Oktober 2014 eröffnet werden. Die Verwaltung legte jetzt im Sportausschuss einen Zeitplan vor.

Die sogenannte Ausführungsplanung für die neue Sportanlage am GBG soll am 26. November vom Bau- und Umweltausschuss beschlossen werden. Die Ausschreibung der Arbeiten kann dann im Dezember erfolgen, die Submission ist für Februar geplant, die Vergabe durch den Rat am 13. März. Im April könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden. Zeitgleich startet der Bau des Sportlerheims. "Die Ausschreibungen hierzu laufen bereits, die Aufträge sollen noch vor Weihnachten vergeben werden", sagte Post im Ausschuss. Baubeginn wäre dann im Februar.

Das Untergeschoss wird, wie geplant, in Massiv-, der Aufbau in Holzrahmenbauweise errichtet. "Die Sportfreunde nehmen den Innenausbau größtenteils in Eigenregie vor, sie erbringen Leistungen im Gesamtwert von rund 50 000 Euro", stellte der Architekt klar. Auf die Stadt kommen trotzdem noch Kosten in Höhe von rund 600 000 Euro zu. Das eigentliche Erdgeschoss wurde eigens tief ins Erdreich gedrückt, damit das Obergeschoss, eine Art Hochparterre, durch eine kleine Geländemodellierung barrierefrei erreicht werden kann.

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Sportdezernent und Kämmerer Heinz Dieter Vogt berichtete im Sportausschuss auch über das geplante Kunstrasen-Kleinspielfeld als Teil der Sportanlage am Kaarster See: "Der vorhandene Belag ist stark gewellt und in einem schlechten Zustand, es besteht derzeit Unfallgefahr. Die Sanierung war ursprünglich für 2012 angedacht gewesen. Die SG Kaarst und der Förderverein waren dann mit dem Wunsch auf uns zugekommen, das bestehende Kleinspielfeld in einen Kunstrasenplatz zu verwandeln."

Der Förderverein, sagte Vogt, habe damals zugesagt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Mittlerweile werden diese auf bis zu 360 000 Euro geschätzt. Die Hälfte läge also bei 180 000 Euro, der Förderverein ist jedoch nur in der Lage, 127 500 Euro beizusteuern. Heinz Dieter Vogt sprach in diesem Zusammenhang von einer "stolzen Summe". Seine Empfehlung: "Die Stadt sollte die Bauträgerschaft übernehmen, aber darüber soll in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 28. November noch einmal gesprochen werden."

(barni)
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