Kaarst: Fünf Tipps für Reitanfänger

Kaarst : Fünf Tipps für Reitanfänger

Die "e-motion-pferd TOUR" präsentiert Vorzeigebetriebe im Bereich des Pferde-Freizeitsports – wie etwa den Pannenbecker Hof in Kaarst. Die wichtigsten Dinge rund ums Pferd hat die NGZ schon mal abgefragt..

Die "e-motion-pferd TOUR" präsentiert Vorzeigebetriebe im Bereich des Pferde-Freizeitsports — wie etwa den Pannenbecker Hof in Kaarst. Die wichtigsten Dinge rund ums Pferd hat die NGZ schon mal abgefragt..

Auch ein so beliebter Sport wie das Reiten ist kein Selbstläufer. Die Kosten steigen, gleichzeitig wird die Zeit, vor allem bei Jugendlichen, immer knapper. Anlass genug, die Faszination "Pferd" einmal in den Mittelpunkt zu rücken, wie es jetzt auf dem Pannenbeckerhof geschehen ist.

Die "e-motion-pferd TOUR", organisiert von einer großen Versicherung, präsentiert Spitzenbetriebe im Bereich des Pferde-Freizeitsports. Die NGZ war vor Ort und hat die wichtigsten Fakten für Reitanfänger zusammengestellt.

Einstiegsalter Für wen ist der Reitsport ideal? Maria Pannenbecker (44) weiß, dass bereits Dreijährige erste Erfahrungen sammeln können, und zwar zunächst auf dem Rücken von Ponys. Sie werden dann von Erwachsenen geführt. Mit zehn Jahren sind die Kinder dann fit fürs Pferd. Um die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp zu beherrschen, braucht es etwa zwei bis drei Jahre. Eine gewisse Sportlichkeit ist Grundvoraussetzungen, aber der Reitsport kann auch mit Handicap betrieben werden. Er fördert die Balance und kann bei Menschen mit Behinderungen therapeutische Wirkung haben.

Ausrüstung "Ist der Reitsport für mich oder mein Kind überhaupt erschwinglich", werden sich viele fragen. Diese Frage ist berechtigt. "Die Futterkosten sind im vergangenen Jahr um 50 Prozent gestiegen", sagt Johannes Pannenbecker. Erschwinglich ist die Grundausrüstung, die in der Regel aus Stiefeln, Gerte, Reithose, Kappe und Pferdepflegeutensilien besteht. Alles zusammen bekommt man für rund 200 Euro, es gibt aber auch gebrauchte Sachen.

Training Eine Reitstunde kann, wenn ein hochkarätiger Reiter sie gibt, bis zu 150 Euro kosten. Anfänger sind jedoch schon mit rund 15 Euro für ein Training von 30 Minuten dabei.

Pferd Was kostet ein eigenes Pferd beziehungsweise eine Reitbeteiligung? "Man sollte kein ganz junges Pferd nehmen", erklärt Johannes Pannenbecker. Er empfiehlt vor allem Anfängern ein Tier mit einem gewissen Ausbildungsstand. Das kostet rund 10 000 Euro. Der Pensionspreis liegt bei rund 350 Euro im Monat. Zuzüglich Impfungen, Hufschmied und anderen Nebenkosten sollten 450 Euro einkalkuliert werden. Reitbeteiligungen sind nach Absprache möglich. Die Kostenbeteiligung richtet sich nach der angestrebten Nutzung. Ein Pferd wird in der Regel rund 25 Jahre alt. Wer mit dem Reitsport beginnt, muss irgendwann die Entscheidung treffen, ob er Hobby- oder Leistungssportler werden will.

Gefahr Gibt es Risiken beim Reitsport? "Tiere sind immer gefährlich", sagt auch Johannes Pannenbecker. Er empfiehlt deshalb einen zwar liebevollen, aber doch auch konsequenten Umgang mit diesen bis zu 600 Kilogramm schweren Tieren.

(NGZ/rl)
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