Fünf Fakten zu Anime-Serien

Vertonung in Synchron-Schmiede Kaarst : Animes erobern die Welt

 1. Erfolg Eigentlich waren Animes nur für den japanischen Markt gedacht. Doch irgendwann schwappte die Welle auf Europa, die USA und die restliche Welt über. Bei allen Altersgruppen sind die japanischen Zeichentrickfilme mittlerweile beliebt.

2. Themenwelten Horror, Comic, klassische Geschichten, Weltraum – die Anime-Welten kennen keine Grenzen und decken ein breit gefächertes Themenspektrum ab. Die Geschichten sind oft komplexer und vielschichtiger als bei vielen westlichen Trickfilmproduktionen.

3. Tentakel-Animes In Japan ist die Darstellung, Veröffentlichung und der Verkauf von obszönen Bildern und Filmen laut Artikel 175 des japanischen Strafgesetzbuches bis heute verboten. Der Verstoß kann mit einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren bestraft werden. Also haben die japanischen Zeichner Tentakel-Animes entwickelt. Tentakel gelten in japanischen Zeichentrickfilmen als phallusähnliche Objekte, die nicht zensiert werden müssen. Jetzt ist das Nacktverbot in Animes aufgehoben, aber die Tentakel-Animes als Genre sind immer noch beliebt.

4. Kurioses In Japan starten rund 40 neue Anime-Serien pro Woche. Die Manga- und Anime-Industrie in Japan macht einen Jahresumsatz von 81 Milliarden Euro. Die ersten Animes erschienen nach dem Zweiten Weltkrieg, weil japanische Zeitungen von den USA kontrolliert und teilweise auch verboten waren. Die Kunst ermöglichte Japanern, ihre Meinung frei zu äußern.

5. Charakterentwicklung Charaktere haben in Animes eine besondere Bedeutung, oft findet eine tiefere Entwicklung als in anderen Trickfilmen statt. Vor dem Tod sind die Hauptcharaktere in Animes aber nicht sicher. Die Zuschauer identifizieren sich mit den Charakteren und tauchen tief in die Geschichte ein. Beim jährlichen Japan-Tag in Düsseldorf verkleiden sich Fans als ihre Lieblings-Charaktere.

(seeg)