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Feuerwehr löscht Küchenbrand in Büttgener Schnellimbiss

Einsatz in Kaarst : Feuerwehr löscht Küchenbrand in Büttgener Schnellimbiss

Am Samstag Vormittag brannte es in der Küche eines Imbisses in Büttgen. Eine Person erlitt leichte Rauchgasvergiftungen. Die Beschicker des Wochenmarktes mussten ihre nicht eingepackten Lebensmittel entsorgen.

Riesiger Schreck für das Ehepaar, das den China-Schnellimbiss am Büttgener Rathausplatz betreibt. Denn kurz nach 11 Uhr am Samstag Morgen brannte es plötzlich in der Küche, vermutlich „im Bereich der Fritteuse“, wie Johannes Schmitz vom Presseteam der Kaarster Feuerwehr auf Nachfrage mitteilte.

 Die beiden Löschzüge Büttgen und Kaarst waren mit 37 Feuerwehrleuten im Einsatz.
Die beiden Löschzüge Büttgen und Kaarst waren mit 37 Feuerwehrleuten im Einsatz. Foto: Wolfgang Walter

Versuchten die Pächter zunächst selbst den Brand mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle zu bekommen, brachten sie sich dann doch in Sicherheit und verließen das Ladenlokal. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung war der Löschzug Büttgen, gefolgt vom Löschzug Kaarst, vor Ort, denn der Brand habe sich, so der Sprecher, rasant ausgebreitet. Während er im Erdgeschoss bekämpft wurde, kontrollierten Feuerwehrleute die Wohnungen oberhalb des Imbisses nach eventuell vermissten Personen.

Der Pächter und gleichzeitig Koch trug eine leichte Rauchgasvergiftung davon und wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, seine Frau wie auch ein Nachbar, der in einer über dem Imbiss liegenden Wohnungen lebt, wurden kurz ambulant behandelt. Gegen 15.30 Uhr, informierte Schmitz weiter, seien die Löscharbeiten beendet gewesen. Als „erheblich sanierungsbedürftig“ stuft er das Ladenlokal ein. Auch eine Reinigung sowie ein Kiosk in unmittelbarer Nachbarschaft seien von leichten Rauchschäden betroffen. Und ebenso mussten die Besucher des Wochenmarktes ihre Einkäufe größtenteils einstellen. Denn aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch der Bereitschaftsdienst des Gesundheitsamtes alarmiert.

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Frank Schäfer, Leiter des Kreisveterinäramtes, habe laut Schmitz vor Ort schließlich angeordnet, dass die Marktbeschicker nicht eingepackte Lebensmittel nicht mehr verkaufen dürften. Sie sollten entsorgt werden. Ähnlich erging es dem Kioskbesitzer: Auch ihm wurde untersagt, weiter nicht eingepackte Süßigkeiten zu verkaufen.

Zur genauen Ursache und zur Höhe des entstandenen Schadens konnten bis jetzt keine Angaben gemacht werden.