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Entscheidung in Kaarst: 2G bei Kultur-Veranstaltungen

Ab November : 2G bei Kultur-Veranstaltungen in Kaarst

Kabarett und Co. ab 1. November nur noch für Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sind nur Besucher unter 18 Jahren sowie Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Es ist eine Entwicklung, die sich bereits abgezeichnet hat, doch nun ist es offiziell: Für das Kleinkunstprogramm der Stadt Kaarst gilt ab Montag, 1. November, die 2G-Regel. Damit haben zu allen städtischen Kulturveranstaltungen ausschließlich vollständig geimpfte oder genesene Personen Zutritt. Das teilte die Stadt am Montag mit. Geimpfte müssen mit ihrem Impfausweis oder einem digitalen Nachweis ihre vollständige Impfung belegen. Genesene benötigen einen ärztlichen Nachweis. Die Erkrankung muss mindestens 28 Tage und darf höchstens sechs Monate zurückliegen.

Ausgenommen von der 2G-Regelung sind aktuell nur Besucher unter 18 Jahren sowie Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Letzgenannte benötigen ein Attest und einen negativen Antigentest, die Besucher unter 18 Jahren nur ein negatives Test-Ergebnis.

Der Kulturbereich empfiehlt beim Einlass und auf allen Wegen innerhalb der Spielstätten weiterhin das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. „Bereits jetzt sind fast alle Besucherinnen und Besucher unserer Veranstaltungen gegen das Coronavirus geimpft. Zudem bietet die Umstellung auf 2G für unsere Gäste, die Künstler und unsere Mitarbeiter die größtmögliche Sicherheit“, sagt Kulturmanager Elmar Spinnen. Durch die 2G-Regel können künftig bei entsprechender Nachfrage wieder mehr Zuschauer zu den einzelnen Veranstaltungen zugelassen werden. Derzeit werden nur 50 Prozent der Plätze belegt.

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Bereits Anfang Oktober hatte Kulturmanager Dieter Güsgen unsere Redaktion über die 2G-Überlegungen informiert. „Derzeit sind 99 Prozent unserer Gäste entweder geimpft oder genesen, nur ganz wenige kommen noch mit einem Negativ-Test. Wir würden also niemandem vor den Kopf stoßen“, betonte er.

Somit gelten auch für den Großteil des Kabarett-Programms nach den Herbstferien die neuen Regeln. Mit Ingo Appelt (Freitag, 5. November) und Guido Cantz (Sonntag, 21. November) werden zwei Topstars der Kabarett-Szene zu Gast im Einstein-Forum sein, zu denen auch Ingo Oschmann gehört, der mit seinem Programm „Schmerztherapie“ am 30. Oktober im Einstein-Forum auftreten wird. Bei diesem Event und auch bei der „Mixed-Show“ der drei Musiker Stefan Verhasselt, Ingrid Kühne und Ludger Kazmierczak am Tag darauf, die das Trio „Fanta 3“ bilden, gelten aber noch die „alten“ Regeln. Gerd Köster und Frank Hocker bringen am 12. November (Freitag) ein Stück Köln nach Kaarst.

Karten für die Vorstellungen können im Internet unter www.kabarett-kaarst.de sowie 3k.reservix.de/events bestellt werden. Auch im Kaarster Rathaus und an allen Vorverkaufsstellen sind Tickets erhältlich. Unter www.kabarett-kaarst.de gibt es einen Überblick und weitere Informationen über die kompletten Kabarett-Programme für die Jahre 2021 und 2022.

(jasi)