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Kaarst: Endlich eine Fläche für das Bürgerwäldchen ausgewiesen

Kaarst : Endlich eine Fläche für das Bürgerwäldchen ausgewiesen

250 000 Euro wird die Stadt in Kanal- und Straßen-Bauarbeiten am städtischen Bauhof investieren.

Die Stadt wird knapp 250 000 Euro in eine Straßen- und Kanalmaßnahme am städtischen Bauhof investieren. Davon profitieren werden vor allem die künftigen Besucher des zu errichtenden Kindergartens "Am Wald" auf dem Gelände der früheren Kläranlage, wo auch der Ev. Verein für Jugend- und Familienhilfe bauen möchte. Nördlich des Kindergartens, auf einer Brachfläche, soll ein Bürgerwäldchen entstehen. Bereits 2001 war beschlossen worden, ein Bürgerwäldchen anzulegen. Dort können Bürger zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder Geburten einen Baum pflanzen. Jetzt endlich hat die Verwaltung eine Fläche vorgeschlagen, und zwar nördlich und östlich des Kindergartengeländes.

Der zuständige Geschäftsbereichsleiter Jan Opial stellte jetzt im Bauausschuss die Planungen vor. Sie sieht unter anderem vor, den bestehenden Weg "Am Bauhof" von 4,50 auf 6,50 Meter zu verbreitern. Außerdem werden 25 Stellplätze aus Großpflaster mit Rasenfuge, wie hinter dem Kaarster Rathaus, sowie ein Pflanzstreifen mit Baumreihe und ein zwei Meter breiter Fußweg aus Betonsteinpflaster angelegt. Das Besondere an der Planung: Der zwei Meter breite Pflanzsteifen, der zum Erhalt der vorhandenen Bäume angelegt wird, verläuft zwischen den beiden Spuren der auszubauenden Straße.

In Höhe der Einfahrt zum Bauhof wird eine rund 85 Meter lange und sechs Meter breite Straße das Baugebiet erschließen. Entlang dieser Straße sind auf der westlichen Seite weitere 17 Stellplätze vorgesehen. Die Erschließungsstraße mündet in einem Wendeplatz – dort sollen noch 21 Stellplätze mit Großpflaster und Rasenfuge angelegt werden. Nicht zum Bauprogramm gehören Überlegungen der Verwaltung, auf der Kreisstraße 4 in Höhe der Einfahrt zum Bauhof eine Querungshilfe einzurichten. Der Technische Beigeordnete Manfred Meuter sprach von einer "langfristigen Perspektive". Die Verbreiterung der Kreisstraße an dieser Stelle mit einer Linksabbiegespur und die Querungshilfe sind noch nicht mit dem Rhein-Kreis abgestimmt. So könnte eine Fuß- und Radwegeverbindung nach Holzbüttgen über die Straße "An der Kleingartenanlage" hergestellt werden. Die CDU meldete Beratungsbedarf an. Sabine Kühl (SPD) vermisste die Ausweisung einer Hundewiese. Meuter erklärte, die könne auf der rund 2400 Quadratmeter großen Optionsfläche nördlich der Zufahrt zum Bauhof realisiert werden.

(barni)