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Kaarst: Die vier Kaarster Friedhöfe im Test

Kaarst : Die vier Kaarster Friedhöfe im Test

Bevor in der kommenden Woche die Adventszeit eingeläutet wird, wird am morgigen Totensonntag noch einmal der Verstorbenen gedacht. Vier Friedhöfe gibt es in Kaarst. Die NGZ hat sie sich angesehen.

Mit Allerheiligen, Volkstrauertag oder dem morgigen Totensonntag steht das stille Gedenken im November besonders im Mittelpunkt, ehe mit der Adventszeit die Vorfreude auf Weihnachten eingeläutet wird. Deshalb werden die Gräber im November auch noch einmal besonders gepflegt und auf den Winter vorbereitet. Die Friedhöfe in Kaarst, Büttgen und Vorst werden von der Stadt betrieben. Ihre Mitarbeiter kümmern sich um die Pflege der Grünanlagen und Wege sowie in den kommenden Wochen um den Winterdienst. Darüber hinaus liegen alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Bestattungen in ihren Händen.

Der Friedhof in Holzbüttgen gehört der katholischen Kirche. Seit einigen Jahren werden dort aber auch Protestanten beerdigt. Mit der Pflege hat die Kirche den ortsansässigen Gärtner Georg Gaspers beauftragt. Was Gebühren und Grabformen angeht, hat sich die Kirchengemeinde den Satzungen der Stadt angeschlossen. Lediglich eine anonyme Bestattung wird nicht angeboten, und das Verstreuen der Asche verbieten die katholischen Grundsätze.

Wie auf den städtischen wird auch auf dem konfessionellen Friedhof die Urne immer häufiger gewählt. "Inzwischen ist etwa jede zweite Bestattung ein Urnenbegräbnis", sagt Holzbüttgens Kirchenvorstand Herbert de Günther. Ebenso gehe ein Trend zu Rasengräbern, so de Günther. Allgemein stellt die Stadt Kaarst für ihre Friedhöfe folgende Ruhestätten zur Auswahl: Reihengrab (anonym oder teilanonym), Wiesenreihengrab, Urneneinzelgrab (anonym und teilanonym) und Wahlgräber. Die Verstorbenen werden in dem Stadtteil bestattet, wo sie zuletzt ihren Wohnsitz hatten. Insofern ein Holzbüttgener nicht auf dem katholischen Friedhof bestattet wird, findet er seine letzte Ruhe wie die Driescher in Büttgen.

(stef)