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Kaarst: Die Millionen-Sanierung

Kaarst : Die Millionen-Sanierung

Kaarst "In den vergangenen Monaten sind im Büttgener Rathaus immer wieder die Heizungsrohre gebrochen. Die Mitarbeiter mussten im vergangenen Winter teilweise bei 13 Grad arbeiten", berichtete am Dienstag der Technische Beigeordnete Manfred Meuter.

Das Problem wird gerade beseitigt. Und zwar gründlich. Die alten Heizungsrohre sind nämlich noch Teil der Erstausstattung des Büttgener Rathauses, sie stammen aus dem Jahr 1967. Die Rohre werden komplett erneuert, neue werden installiert. "Die alten Rohre konnten nicht mehr geschweißt werden — das war damals wohl nicht die beste Qualität", so Meuter.

Hinzu kommt, dass nach so langer Zeit das Metall dermaßen brüchig geworden ist, dass die frischen Schweißnähte schnell wieder brechen würden. Da lohnt sich die gründliche Erneuerung mehr — auch, wenn die Rathaus-Mitarbeiter derzeit manchmal wegen des Baulärms die Flucht in einen Nachbarraum antreten müssen. Rund 90 000 Euro investiert die Stadt für die neue Heizungsanlage im Büttgener Rathaus.

Aber nicht nur dort wird fleißig gearbeitet. Auch in die Schulen wird kräftig Geld investiert. "Der zweite Bauabschnitt der Cafeteria am Albert-Einstein-Gymnasium steht an", so Meuter. Nächste Woche geht es los: Wände müssen hochgezogen werden, Durchreichen gebaut. "Vor allem im Eingangsbereich wird erweitert", kündigt Manfred Meuter an.

Für den ersten Bauabschnitt hatte die Elterninitiative bereits 40 000 Euro zusammenbekommen. Der zweite Abschnitt wird nochmals mit 83 000 Euro zu Buche schlagen. Auch die komplette Kücheneinrichtung und die Möbel müssen ebenfalls noch aufgebaut werden.

Die Stadt nutzt die Schulferien, um auch in den anderen Schulen Cafeterien zu bauen. Die Beträge, die dafür investiert werden, sind unterschiedlich hoch, hängen auch von den räumlichen Gegebenheiten ab. So werden in die Realschule Büttgen 124 000 Euro investiert, die Realschule an der Halestraße erhält 110 000 Euro. Der dickste Batzen fließt jedoch in die Arbeiten am Georg-Büchner-Gymnasium.

Der Technische Beigeordnete Manfred Meuter weiß den Grund: Dort sind besonders aufwendige Arbeiten nötig. So müssen ganze Räume verlagert werden, Wände abgerissen und neu hochgezogen werden. Auch die Datenleitungen für die Computer werden im Georg-Büchner-Gymnasium neu verlegt. Dagegen sind am Albert-Einstein-Gymnasium eher Arbeiten an der Pausenhalle und auf den Fluren nötig — was billiger ist, als ein ganz neues Raumkonzept umzusetzen.

Auch im Büttgener Hallenbad wird fleißig gewerkelt. Dort ist gerade der Estrich aufgezogen worden — zu sehen gibt es dort daher im Moment nichts, denn der Estrich muss nun erst einmal über rund drei Wochen hinweg trocknen. Für die Maßnahmen im Büttgener Hallenbad hat die Kaarster Stadtverwaltung 255 000 Euro zur Verfügung gestellt.

(RP)