Hygienemaßnahmen im Strandbad Ohne Maske ist der Eintritt am Kaarster See verboten

Kaarst · Die Hygienevorschriften gehen nicht an dem Standbad vorüber. So müssen teilweise Masken getragen und die Kontaktdaten beim Eintritt hinterlassen werden. Auch wurde eine Obergrenze der Besucher festgelegt.

 Der Kaarster See ist ein beliebter Ausflugsort. In Corona-Zeiten gilt es jedoch zu kontrollieren, dass die Strände und WIesen nicht überfüllt werden.

Der Kaarster See ist ein beliebter Ausflugsort. In Corona-Zeiten gilt es jedoch zu kontrollieren, dass die Strände und WIesen nicht überfüllt werden.

Foto: Georg Salzburg (salz)

Derzeit ist das Wetter so gar nicht Sommer-like, doch in der kommenden Woche soll es wieder warm werden. Dann werden auch wieder zahlreiche Besucher am Kaarster See erwartet. Und diese müssen sich auch in dem Strandbad an die Vorschriften halten. Heißt: Der Abstand muss gewahrt werden, und ohne Mund-Nase-Maske wird den Gästen der Eintritt verweigert.

„Im Ein- und Ausgangsbereich sowie im Wartebereich und im Innenraum herrscht Maskenpflicht“, sagt Daniel Caspers von den Kreiswerken Grevenbroich, die den Kaarster See betreiben. Wer also auf seine Pommes oder sein Bier wartet, das Getränk wegbringen muss oder seine Wertsachen in einem Schließfach unterbringen will, muss eine Maske aufsetzen. Zudem müssen sich die Gäste vor ihrem Besuch ein Formular herunterladen und ausgefüllt mitbringen. „Das ist keine Reservierung, eher eine Registrierung“, sagt Caspers. Auch am See selbst können die Gäste das Formular, das auf der Internetseite der Kreiswerke (www.kw-gv.de) zu finden ist, ausdrucken.

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Die Obergrenze der Besucher liegt während der Corona-Krise bei 2500. Bislang wurde diese Zahl einmal fast erreicht: „Am 26. Juni hatten wir zwischen 2300 und 2350 Gäste da“, berichtet Caspers. Diese werden mit einem automatischen Zählsystem erfasst. In Zeiten ohne Corona ist die Obergrenze Ermessenssache der Rettungskräfte. „Sie entscheiden selbst, wann sie die Tür abschließen“, erklärt Caspers. Im vergangenen Jahr gab es einen Tag mit 5000 Besuchern.

Sobald die Obergrenze erreicht ist, leiten die Kreiswerke Maßnahmen ein. „Wir aktualisieren den Status auf unserer Homepage, und die Menschen können unsere See-Hotline anrufen“, sagt Caspers. Das sind Maßnahmen, die potenzielle Gäste von zu Hause aus abrufen können.

Und diejenigen, die bereits auf dem Weg zum See sind? Die werden durch eine Barke an den beiden Parkplätzen darauf aufmerksam gemacht, dass kein Platz mehr am See ist. Und den vielen Gäste, die mit der Regiobahn kommen, wird schon einen Kilometer vor dem See erklärt, dass sie gerade nicht reinkommen. Ob sie trotzdem zum See gehen, bleibt ihnen selbst überlassen: Da es ein öffentlicher Raum ist, können die Kreiswerke niemandem verbieten, am See spazieren zu gehen.