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Kaarst: Bundesschützenfest: Bahnstraße wird schöner

Kaarst : Bundesschützenfest: Bahnstraße wird schöner

Das Geschäftsumfeld soll aufgewertet werden. Verwaltung und Politik ist der vor Jahren schon einmal angedachte Umbau 400 000 Euro wert.

Büttgen soll schützenfestfein werden — bundesschützenfestfein. Wenn im Sommer 2015 mehrere tausend Marschierer durch den Ort ziehen, sollen die Bahn- und die Holzbüttger Straße idealerweise in neuem Glanz erstrahlen. Verwaltung und Politik ist der vor mehr als zehn Jahren schon einmal angedachte Umbau 400 000 Euro wert.

2014 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Basis-Pläne dazu hat ein Auszubildender eines Düsseldorfer Ingenieurbüros im Rahmen seiner Abschlussarbeit zur "Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik" erstellt. Der Stadtentwicklungs-, Planungs- und Verkehrsausschuss (PVA) beauftragte jetzt die Verwaltung, eine differenziertere Planung auszuarbeiten und die benötigten Finanzmittel für die Haushaltsberatungen 2014 anzumelden.

Die Bahnstraße umzugestalten, so dass eine optische Verbindung zwischen dem Robert-Grootens-Platz und dem Rathausplatz entsteht, war eigentlich schon mit beziehungsweise vor der Neugestaltung des Rathausplatzes, der 2002 fertiggestellt wurde, geplant. Weil nun die Sanierung der Kanäle auf der Bahnstraße ansteht, hat die Verwaltung den Gedanken wieder aufgegriffen und erste Überlegungen zur Neugestaltung des Rathausumfeldes angestellt. Aus den 1990er Jahren lagen bereits erste, wenn auch veraltete Pläne vor.

Im Rahmen einer Abschlussarbeit wurde die Aufgabe an Maximilian Lohmann, Auszubildender im "Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H. Vössing GmbH", übertragen. Im Januar stellte er seine Projektarbeit erstmals in Kaarst vor.

Ziel der Planung ist es, den Bereich Bahnstraße/Holzbüttger Straße zwischen dem Robert-Grootens-Platz und der Eduard-Klüber-Straße verkehrsberuhigt zu gestalten und das Geschäftsumfeld aufzuwerten. Außerdem sollen die Aufenthaltsqualität erhöht und eine Verbindungsachse zwischen Rathausplatz und Robert-Grootens-Platz bis hin zur S-Bahnunterführung hergestellt werden.

So ist im Verlauf der Bahn- und Holzbüttger Straße unter anderem ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich vorgesehen. Um dort zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten zu schaffen, wird womöglich auf zwei von insgesamt 44 Autostellplätze verzichtet. Zu den derzeit neun Bäumen sollen sechs weitere hinzukommen. Im Sinne der Barrierefreiheit sieht die Planung zudem niedrige Rundborde mit drei Zentimetern Höhenunterschied vor.

Planungsziel anlässlich des Bundesschützenfestes, sagt die Verwaltung, sollte es aber auch sein, die Straßen im Rathausumfeld insgesamt umzugestalten. Besonders die Eduard-Klüber Straße und die Straße "Rathausplatz" werden diesbezüglich in den Blick genommen. Dort, heißt es, seien jedoch lediglich kleinere Umbaumaßnahmen zur Aufwertung beziehungsweise zur verkehrlichen Optimierung vorgesehen. In der nächsten Sitzung des PVA nach der Sommerpause will die Verwaltung einen konkreten Gestaltungsvorschlag vorlegen.

(NGZ)